Vorwort Seit dem Frühjahr 2006 bin ich in der sexualpädagogischen Fachabteilung beim pro familia Landesverband Hamburg e.V. und seit 2009 beim pro familia Landesverband Niedersachsen e.V. tätig. Dort arbeite ich mit Jungengruppen zu den Themen „Liebe, Freundschaft, Sexualität, Pubertät“. Unabhängig vom Alter und der Herkunft der Jungen lässt sich eines fast ausnahmslos feststellen: Die meisten Jungen konsumieren regelmäßig Pornos und die entsprechenden Darstellungen dominieren die Inhalte des sexualpädagogischen Dialogs. Die Frage nach dem Umgang der Sexualpädagogik mit diesem Phänomen und meine persönliche Unzufriedenheit mit der allgemein recht einseitigen Bewertung dessen, motivierten mich zum Erstellen der vorliegenden Forschungsarbeit. Der Weg, den ich bis zum Druck dieses Buches zurückgelegt habe, war lang und nicht immer einfach. Ich danke allen, die mich auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben. Mein besonderer Dank geht an meine Eltern Ingrid und Joachim und meinen Freund und Kollegen Sven Vöth-Kleine für die vielen Stunden der Beratung und