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Semantisches Information...
5.4 Technische Realisierung 99 Die Verarbeitung von Suchanfragen nach Configuration Records und Abfrage von Managementinformationen über die bereitgestellte Query‐API erfolgt innerhalb der Komponente und in Abhängigkeit des zugrundeliegenden, datenhaltenden Systems. Hierbei werden die gemäß dem homogenisierenden Informationsmodell definierten Suchparameter auf die proprietäre Syntax und Zugriffsmechanismen der lokalen Datenstrukturen umgesetzt und die Ergebnisse des Abfrage auf die Konzepte der gemeinsamen Sprache umgewandelt. Beispielsweise werden in Bezug auf die Query‐ API der i2map‐Registry und dem zugrundeliegenden Jena Semantic Web‐Framework die Suchanfragen durch die dynamische Parametrisierung vordefinierter SPARQL‐ Templates umgesetzt. Abbildung 5‐20 zeigt in diesem Zusammenhang ein solches SPARQL‐Template, welches zur Umsetzung der Suche nach Objekten eines bestimmten Typs, die in einer beliebigen Relation zu einem Objekt stehen, eingesetzt wird. Hierbei wird in dem SPARQL‐Ausdruck der Bezeichner des relevanten Objekts aus der Anfrage (als propertyValueConstraint in der Ausprägung equal übergeben) und die gewünschte Objektklasse (als recordTypeConstraint übergeben) ausgeprägt. 21 PREFIX rdf: 22 PREFIX i2map: 23 SELECT DISTINCT ?mdrId ?Identifier 24 WHERE 25 { 26 ?Identifier i2map:mdrId ?mdrId 27 ?Identifier rdf:type [recordTypeConstraint] . 28 [propertyValueConstraint] i2map:relation ?Identifier . 29 } Abbildung 5‐20: SPARQL‐Template für die Suche nach zu einem Objekt in Relation stehenden Objekten eines bestimmten Typs Das Resultat der durch den CRUDS‐Dienst umgesetzten SPARQL‐Anfrage stellt eine Menge an Triplets dar, die von der Query‐API entsprechend der Konventionen des CMDBf‐Standards umgewandelt und zurückgegeben wird. Eine detaillierte Beschrei‐ bung eines technischen Lösungsansatzes zur Überführung von syntaktische unter‐
(2010)


