eBooks from Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung
All books and eBooks by Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung:
Personalentwicklung und ...
Studientexte für Erwachsenenbildung
Studientexte für Erwachsenenbildung Eine Buchreihe des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) Bei der gelben Reihe des DIE handelt es sich um didaktisch strukturierte Bestandsaufnah- men zu Kernthemen der Erwachsenenbildung. Die Studientexte vermitteln fachliches Be- gründungswissen vor dem Hintergrund des wissenschaftlichen Forschungsstands und einer reflektierten Praxis. Sie eignen sich als Ausbildungsliteratur im Studium und als Begleitma- terial in Fortbildungen. Sie sind als Selbstlernmaterialien konzipiert und ermöglichen somit Studierenden, Neueinsteiger/inne/n im Handlungsfeld ebenso wie erfahreneren Fachkräften die selbstständige Erschließung des Themas. Wissenschaftliche Betreuung der Reihe am DIE: Dr. Thomas Jung Bisher in der Reihe Studientexte für Erwachsenenbildung erschienene Titel: Wiltrud Gieseke Ingeborg Schüssler, Christian M. Thurnes Bedarfsorientierte Angebotsplanung in der Lernkulturen in der Weiterbildung Erwachsenenbildung Bielefeld 2005, ISBN 978-3-7639-1845-4 Bielefeld 2008, ISBN 978-3-7639-1955-0 Katja Friedrich, Klaus Meisel, Peter Faulstich, Erik Haberzeth Hans-Joachim Schuldt Recht und Politik Wirtschaftlichkeit Bielefeld 2007, ISBN 978-3-7639-1949-9 in Weiterbildungseinrichtungen 3. akt. und überarbeitete Auflage, Dieter Gnahs Bielefeld 2005,
(2009)
Existenzgründung in der ...
Orientierung für den Brancheneinstieg. Aus der Reihe "Perspektive Praxis"
Perspektive Praxis Eine Buchreihe des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) Die grüne Reihe des DIE stellt Fachkräften in der Erwachsenenbildung bewährtes Handlungs- wissen, aktuelle Themen, innovative Methoden und neue Arbeitsfelder vor. Die Bände sind aus der Perspektive des Handlungsfelds konzipiert und vermitteln verwendungsbezogenes Wissen und Handlungssicherheit in Problem- und Entscheidungssituationen. Ziel ist es, die professi- onell Handelnden in der Praxis zu fördern und zu unterstützen und so zur Kompetenz- und Qualitätsentwicklung beizutragen. Wissenschaftliche Betreuung der Reihe am DIE: Dr. Peter Brandt Zuletzt in der Reihe Perspektive Praxis erschienene Titel: Horst Siebert Hannelore Bastian, Ekkehard Nuissl, Methoden für die Bildungsarbeit Klaus Meisel, Antje von Rein 3. akt. und überarbeitete Auflage, Kursleitung an Volkshochschulen Bielefeld 2008, ISBN 978-3-7639-1957-4 2. akt. und überarbeitete Auflage, Bielefeld 2004, ISBN 978-3-7639-1895-9 Klaus Pehl Strategische Nutzung statistischer Richard Stang, Georg Peez u. a. Weiterbildungsdaten Kulturelle Bildung Bielefeld 2007, ISBN 978-3-7639-1925-3 2. akt. und überarbeitete Auflage, Bielefeld 2003,
(2008)
Lern- und Bildungsberatung
Professionell beraten in der Weiterbildung. Aus der Reihe "Perspektive Praxis"
Vorbemerkungen Beratung in der Weiterbildung ist kein neues Thema. Jörg Knoll weist in der hier vorgelegten Publikation darauf hin, dass Beratung bereits in den 1960er Jahren als unverzichtbare Dimension von Erwachsenenbildung gesehen wurde. Die Betonung der Bedeutung von Beratung blieb allerdings weitgehend Postulat. In der Praxis führte sie eher ein Schattendasein, sieht man einmal von der kurzen Phase in den 1980er Jahren ab, in denen kommunale Weiterbildungsberatungen etabliert wurden und bei der nächsten Haushaltskrise wieder abgeschafft wurden. Hier scheint sich ein Umschwung anzubahnen. Es setzt sich die Erkenntnis durch, dass Lebenslanges Lernen der Beratung bedarf. Beratung scheint mehr und mehr zur Grundvoraussetzung zu werden, damit die öffentliche Rede vom Lebenslangen Lernen nicht in eine lebenslängliche An- passungszumutung umschlägt, bei der der/die Einzelne um des Lernens Willen lernt. In der neueren Literatur findet sich eine Fülle von Publikationen, die sich in einem engen oder weiteren Sinn mit Beratung befassen. Aber wie
(2008)
Bedarfsorientierte Angeb...
Studientexte für Erwachsenenbildung
Vorbemerkungen Die Angebots- und Programmplanung gilt in der Erwachsenenpädagogik seit jeher als Kernstück der professionellen pädagogischen Tätigkeit in Weiterbil- dungseinrichtungen. In dieser Bedeutung wurde die Angebots- und Programm- planung bereits in den 1970er Jahren in den von der Pädagogischen Arbeitsstelle des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (als Vorläuferorganisation des DIE) entwickelten Selbststudienmaterialen (SESTMAT) für Leitungskräfte und päda- gogisches Personal berücksichtigt. Dennoch oder vielleicht gerade aufgrund der lange Zeit vorherrschenden Vorstellung der Kongruenz von professioneller pädagogischer Tätigkeit und pädagogischem Planungshandeln ist die Ange- bots- und Programmplanung eher selten als ein eigenständiger Gegenstand erwachsenenpädagogischer Reflexion und Forschung aufgegriffen worden. Die Anzahl der Fachpublikationen und Beiträge in Fachzeitschriften, die das Thema im Titel führen, ist im Vergleich zur Konjunktur von verwandten Themen, wie „Bildungsmanagement“, „Lehr- und Lernkulturen“, „Wissensmanagement“, „Kompetenzentwicklung“ usw. nicht sehr umfangreich und weist über die letzten drei Jahrzehnte kaum nennenswerte Steigerungsraten auf. Das hat zur Folge, dass diejenigen, die sich heute mit dem Thema
(2008)
Recht und Politik
Studientexte für Erwachsenenbildung
Vorbemerkungen Der Weiterbildungsbereich ist nicht nur rein quantitativ – gemessen an Anbietern, Angebot, und Teilnehmenden – in den letzten 30 Jahren erheblich gewachsen. Auch hinsichtlich seiner gesellschaftlichen Funktion wird er auf nationaler und europäischer Ebene als ein Lernfeld mit wachsender Bedeutung wahrgenom- men. Trotz seines zentralen Stellenwerts weist er auf Systemebene jedoch nur einen recht geringen Strukturierungsgrad auf. Weiterbildung unterliegt den Gestaltungslogiken so unterschiedlicher Politikfelder wie Bildung und Kultur, Arbeit und Beschäftigung, Wirtschaft und Strukturförderung. Die Gesetzge- bungskompetenz zur Weiterbildung ist entsprechend der föderalen Struktur zwischen Bund und Ländern aufgeteilt und führt neben den Ländergesetzen zu einer Vielzahl weiterer Rechtsvorschriften auf Bundesebene. Hinzu kommen Bestimmungen in Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen zur Qualifizierung von Mitarbeiter/inne/n sowie last but not least Rahmenverträge und -richtlinien der EU, die zunehmend an Einfluss gewinnen. Dies zusammengenommen hat dazu geführt, dass sich Weiterbildung als äußerst vielschichtiger und zerfaserter Bildungsbereich präsentiert: Weiterbildung ist zwar – ganz im Sinne
(2007)
Lernmotivation und Bildu...
Studientexte für Erwachsenenbildung
Vorbemerkungen Motivation ist ein Dauerthema mit vielen Facetten. In Zeiten hoher Arbeits- losigkeit und mit der Entwicklung unserer Gesellschaft zur Wissensgesellschaft lautet die zentrale Frage: Was motiviert bzw. wie motiviert man junge wie ältere Menschen, sich – möglichst ein Leben lang – aktiv weiterzubilden? Doch ist allein die individuelle Lernmotivation entscheidend dafür, dass Menschen ihre Bildungs- und Berufsbiografie aktiv gestalten und Angebote zur beruflichen und allgemeinen Bildung wahrnehmen? Horst Siebert greift mit diesem Studientext zwei zentrale Themen der Weiter- bildung auf und zeigt auf anschauliche Weise, dass das Verhältnis von Lernmo- tivation und Bildungsbeteiligung äußerst komplex ist. Zur Erforschung von Adressaten und Teilnehmenden, ihren Interessenlagen und Motiven präsentiert er umfassendes Zahlenmaterial und spannt den Bogen von den ersten Teilneh- merstatistiken der Volkshochschulen Leipzig und Dresden aus den 1920er Jah- ren bis hin zu aktuellen repräsentativen Bevölkerungsbefragungen. Sein vor- läufiges Fazit lautet „Weiterbildungsbeteiligung und Lernmotivation sind miteinander verknüpft, aber nicht identisch.
(2006)
Theorien für die Praxis
Studientexte für Erwachsenenbildung
Vorbemerkungen Das Verhältnis von Theorie und Praxis in der Erwachsenenbildung ist nicht spannungsfrei, der gegenseitige Verständigungsprozess nicht immer einfach. So gehen theoretische Überlegungen an den Köpfen der pädagogisch Tätigen vorbei, weil sie mitunter viel zu abstrakt und für die Praxis nicht anschlussfä- hig sind. Was also kann von Theorien für die Praxis erwartet werden? Oder anders gefragt: Braucht Praxis überhaupt Theorie? Die letzte Frage beantwor- tet Horst Siebert in diesem Studientext unmissverständlich: „Eine theorielose Erwachsenenbildung bleibt ‚vormodern’, weil sie nicht als eigenständiger Bil- dungssektor anerkannt wird, sondern zum Anhängsel anderer gesellschaftli- cher Systeme degradiert wird.“ Das heißt: Will sich Erwachsenenbildung als eigenständige Profession behaupten, erfordert dies Standards, die – wissen- schaftlich fundiert – das Handeln in der Praxis legitimieren. Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE) begreift es als eine zentra- le Aufgabe, Wissenschaft an die Weiterbildungspraxis zu vermitteln und setzt dies auf unterschiedliche Weise um. Es publiziert Theoriekonzepte und Ergeb-
(2006)
20130129. Wirtschaftlich...
Studientexte für Erwachsenenbildung
Vorbemerkungen Kein Bereich der Gesellschaft kann sich außerhalb ökonomischer Zwänge be- wegen. Unter den Bedingungen der defizitären öffentlichen Haushalte spürt dies die Weiterbildung in den letzten Jahren deutlich. Begriffe wie „Wirtschaft- lichkeit“, „Effizienz“ und „Effektivität“ sind den Planer/inne/n und den für die Weiterbildungseinrichtungen Verantwortlichen alles andere als fremd. Nun musste Erwachsenenbildung – gerade auch im Vergleich zu anderen Bildungs- bereichen – schon immer wirtschaftlich arbeiten, sie konnte noch nie „aus dem Vollen schöpfen“. Doch die Situation hat sich verschärft. Die betriebliche Weiterbildung steht unter Einsparzwängen. Die öffentliche Weiterbildung muss mit immer weniger öffentlichen Zuschüssen auskommen. Der im Sommer 2004 veröffentliche Schlussbericht der Expertenkommission Finanzierung Lebens- langen Lernens verlangt in seinen Empfehlungen nicht umsonst, dass Staat, Betrieb und Individuen perspektivisch mehr Mittel für die Weiterbildung auf- bringen müssen, wenn die soziale und ökonomische Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft gesichert werden soll. Öffentliche Bildungsfinanzierung ist keine Subvention, sondern eine Investition. Die Weiterbildungseinrichtungen müssen immer
(2005)
Kompetenzen – Erwerb, Er...
Studientexte für Erwachsenenbildung
Vorbemerkungen Mit dem Thema Kompetenzen greift das DIE in seiner Buchreihe „Studientexte für Erwachsenenbildung“ ein gleichermaßen aktuelles wie komplexes Thema auf. Aktuell deshalb, weil das Thema Kompetenz seit gut zehn Jahren im Windschat- ten des Konzepts Lebenslanges Lernen zunehmend an Bedeutung gewonnen hat und zu einem – wie Dieter Gnahs einleitend schreibt – „Schlüsselbegriff“ der politischen, wissenschaftlichen und bildungspraktischen Diskussion geworden ist. Dies belegt unter anderem auch die Vielzahl von Veröffentlichungen zum Thema. Allein für die letzten drei Jahre (also seit 2004) weist die Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt zum Titelstichwort Kompetenz 730 Veröffent- lichungen aus. Versucht man sich auf dieser Grundlage einen Überblick über behandelte Fragestellungen zu verschaffen, wird die Komplexität des Themas deutlich. Sie reicht von allgemeinen Diagnose- und Messverfahren bis hin zur Erforschung einzelner Kompetenzbereiche. Die breite Resonanz des Kompetenzkonzepts in Wissenschaft und Praxis mag dadurch zu erklären sein, dass es in vielerlei Hinsicht anschlussfähig ist und un-
(2007)

