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Neues integriertes Konze...
by Martin Hilb
0. Ausgangslage Der Unterschied zwischen Höchst- und Tiefstverdienenden in vielen grossen internationalen Unternehmen nimmt in der Schweiz ständig zu. Es sind vor allem zwei Trends, welche die Honorierungskluft zwischen Höchst- und Tiefstverdienenden in Zukunft nachhaltig vertiefen werden: (1) Die Globalisierung der Wirtschaft führt in einzelnen internationalen Grosskonzernen, durch transatlantische Grossfusionen verursacht, zu einer langsamen Amerikanisierung, d.h. einer übertriebenen Erhöhung der Vergü- tung der CEOs im Vergleich zu den Konzernleitungsmitgliedern, die an sie rapportieren und dem übrigen Personal. (2) Neue Informations- und Kommunikationstechnologien ermöglichen neue Formen der weltweiten Zusammenarbeit und bewirken, dass viele Nicht-Kernkompetenz-Positionen effizienter und kostengünstiger ins Aus- land verlagert werden. Damit sinken tendenziell die entsprechenden Saläre für diese Positionen in der Schweiz. Dabei weist die gegenwärtige VR-, GL- und Personal-Honorierungspraxis in der Schweiz folgende Probleme auf: – fehlende konzeptionelle Fundierung der variablen Vergütung – zu einseitige kurzfristige Ausrichtung der Vergütungsperiode auf ein Jahr – einseitige Ausrichtung der variablen Honorierung
(2007)

