1 Einleitung Bis Ende der 1980er Jahre war das deutsche Stiftungswesen in statistischer Hin- sicht eine black box. Damit das Stiftungswesen transparenter werde, beauftragte der Bundesverband Deutscher Stiftungen (BDS) Ende der 80er Jahre die Maecenata Ma- nagement GmbH (MM) mit der Erstellung eines Verzeichnisses deutscher Stiftungen. Als Ergebnis dieser Zusammenarbeit wurde 1991 das erste „Verzeichnis Deutscher Stiftungen“ vorgelegt. Rolf Hauer, der damalige Ehrenvorsitzende des BDS, schrieb in der Einleitung: „Der Bundesverband hat sich zusammen mit der Maecenata Manage- ment GmbH bemüht, unter Ausnutzung aller nur denkbaren Quellen möglichst alle Stiftungen und stiftungsähnlichen Einrichtungen zu erfassen". Hierzu wurde unter anderem ein ausführlicher Fragebogen an alle recherchierten Stiftungen versandt. Als Nebenprodukt dieser Erarbeitung des ersten Verzeichnisses entstand eine Daten- bank deutscher Stiftungen, die sich ab dieser Zeit sowohl im Besitz des BDS als auch der MM befand. Die entsprechende Arbeit des BDS blieb fokussiert auf die Erstellung eines Verzeich- nisses Deutscher