Wie es Euch gefällt D er Dichter Shakespeare sandte seinem Verleger den fertigen Entwurf einer Komödie. Allerdings fehlte der Titel. Also sandte der Verleger wiederum an Shakespeare die Anfrage wie dieser denn das Stück nennen wolle. Die Antwort war: „Wie es Euch gefällt“. Shakespeare meinte damit, daß es ihm einerlei sei und der Verleger das Werk nennen könne wie er wolle. Der Verleger aber hielt die Antwort für den Titel der Komödie und so kam das Stück zu seinem Namen, der freilich nichts mit der Handlung des Stücks zu tun hat. Das Ihnen nun vorliegende Buch und die darin behandelten Ideen bauen auf einer bestimmten Erkenntnis auf, die sich im linguistischen Determinismus, der linguistischen Relativität, der Inhaltbezogenen Grammatik, der inferentiellen Semantik und der Sapir-Whorf-Hypothese findet. Diese eine bestimmte Erkenntnis nenne ich das Wie-es-Euch- gefällt-Prinzip. Es ist das Hauptstück des vorliegenden Buches. Es besagt, daß Ihr Denken von Ihrer Sprache bestimmt