UMSCHRIFT UND DATIERUNG Die Wiedergabe russischer und ukrainischer Wörter in La- teinschrift folgt im allgemeinen der philologisch-wissen- schaftlichen Transkription. Es sind danach auszusprechen: s wie s in ›muss‹ (stimmlos) š wie sch in ›Schule‹ (stimmlos) z wie s in ›Rasen‹ (stimmhaft) ú wie j in ›Journal‹ (stimmhaft) c wie deutsches z c wie tsch in ›Peitsche‹ šc wie schtsch e wie ›je‹ ë wie ›jo‹ (betont) ë wie ä y wie dumpfes i ’ hinter oder ´ auf einem Konsonanten bedeutet dessen j-Er- weichung. Von diesem Transkriptionsprinzip wurde – vor al- lem bei Eigennamen – dann abgegangen, wenn eine be- stimmte Form der Wiedergabe im Deutschen völlig einge- bürgert ist (also ›Zar‹, nicht ›Caö‹, ›Jel’cin‹, nicht ›El’cin‹). In einzelnen Fällen bringen Parallelformen wie Aleksandr (Nevskij) und Alexander (I.) den Unterschied zwischen dem europafernen Moskauer und dem europäisierten Petersbur- ger Russland zum Ausdruck. Für Ereignisse in Russland folgt die Datierung, wenn