eBooks from Michael Sommer
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Die Arminiusschlacht
Spurensuche im Teutoburger Wald
Vorwort Einen deutschen ›Hermann‹ machten aus Arminius, dem Che- rusker, die Intellektuellen der Reformationszeit; als ›Her- mannsschlacht‹ war fortan die römische Niederlage des Jahres 9 n.Chr., an einem Ort, den Tacitus das »Waldgebirge« oder den »Pass bei der Teutoburg« nennt, eines der sinnstiftenden Großereignisse der deutschen Nationalgeschichte. Neben Lu- ther selbst verkörperte Arminius-Hermann damit den Ein- heits- und Selbstbehauptungswillen eines Volkes, dessen natio- nale Frage bis weit in die Moderne hinein ungelöst blieb. Spätestens die Stunde Null des Jahres 1945 brachte die Ab- kehr von der intentionalen Vereinnahmung des Cheruskers durch die Nationalgeschichte. Das Treffen zwischen Römern und Germanen hieß nun nach seiner vermeintlichen Örtlich- keit schlicht ›Schlacht im Teutoburger Wald‹ – wobei das heu- te so genannte Mittelgebirge erst mit der im 19. Jh. weitge- hend akzeptierten Lokalisierung der römischen Niederlage eben dort seinen heutigen Namen erhielt. In dem anderen Namen, unter dem das Ereignis besonders seit den Aufsehen
(2009)
Die Phönizier
Handelsherren zwischen Orient und Okzident
Vorwort Wir leben in einer Zeit, in der ökonomisches Denken selbstver- ständlich geworden ist. »It’s the economy, stupid« – mit diesem Slo- gan gewann Anfang der 1990er Jahre Bill Clinton das Vertrauen der Amerikaner, und auch hierzulande entscheidet maßgeblich ökono- mischer Erfolg oder Mißerfolg über das Schicksal von Regierungen und Politikern. Dabei ist der Primat der Ökonomie ein vergleichs- weise junges Phänomen; als historisches und historiographisches Paradigma hat er den Primat der Politik abgelöst. Aristoteles de- finierte den Menschen als zoon politikon, und dies war und blieb er, bis die Industrielle Revolution und die mit ihr einhergehen- den Umbrüche sein alter ego, den homo oeconomicus, schufen. Und doch war ökonomisches Denken dem Altertum nicht völlig fremd. Dafür, daß eine ganze Menschengruppe sich ganz wesentlich auch über ihren Broterwerb definierte, stehen exem- plarisch die Phönizier. Sie waren, wie kein geringerer als Max Weber bemerkte, das »erste Handelsvolk der Weltgeschichte«. Nicht die
(2005)
Römische Geschichte II
Rom und sein Imperium in der Kaiserzeit
Verzeichnis der Karten Karte 1: Das römisch-parthische Grenzgebiet . . . . . . . 76 Karte 2: Das römische Gallien . . . . . . . . . . . . . . 83 Karte 3: Limes und Rhein-Donau-Grenze . . . . . . . . 105 Karte 4: Die Levante . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144 Karte 5: Siedlungsgebiete germanischer Völker . . . . . . 178 Verzeichnis der Zeittafeln Zeittafel 1: Der augusteische Prinzipat . . . . . . . . . . 3 Zeittafel 2: Rom und der Nahe Osten, Teil I . . . . . . . 66 Zeittafel 3: Rhein- und Donaugrenze, Teil I . . . . . . . . 97 Zeittafel 4: Julisch-claudische Dynastie . . . . . . . .
(2009)

