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Fussball spielt Geschichte
Das Wunder von Bern 1954
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- S001-006 Titelei Bern.pdf
- S007-014 Anstoss.pdf
- S015-028 Ungarn zwischen Dribb.pdf
- S029-042 Keine Nation keine M.pdf
- S043-072 Zwischen Volk und Reg.pdf
- S073-102 Man spielt wieder mit.pdf
- S103-116 Ungarn zwischen Reform.pdf
- S117-134 Deutschland 1954.pdf
- S135-164 Die Baeume wachsen.pdf
- S165-190 Sind wir wieder wer.pdf
- S191-204 Wir gegen uns.pdf
- S205-212 Nach dem Spiel.pdf
- S213-224 Schluss.pdf
DIE POLITIK Ungarn und Deutschland stehen sich 9 Jahre nach dem 2. Weltkrieg auf dem Fussballfeld gegenüber – 90 Minuten, die das Schicksal beider Nationen nachhaltig bestimmen. Mit einem Sieg bei der WM erhofft man sich in Ungarn die Freilassung politischer Häftlinge und wirtschaftlichen Aufschwung. Am 5. Juli 1954 gibt es in Ungarn die ersten Unruhen – das Vorspiel zu 1956. Auch die DDR, will - vorab auf dem grünen Rasen - den überlegenen Sieg des Sozialismus gegen den Kapitalismus feiern. Doch nach dem 3:2 durch Helmut Rahn schweigt der Radioreporter Wolfgang Hempel 20 bange Sekunden lang. Die Bundesrepublik befindet sich, nicht nur wirtschaftlich, in einer Depression. Die Adenauer- Regierung buhlt um internationale Anerkennung. Ein Sieg ist politisch nicht gewünscht und "zum Glück" nicht zu erwarten ... Dem Wunder von Bern folgt in Deutschland das Wirtschaftswunder! DER SPORT Die ungarischen Stars um Ferenc Puskás sind die klaren Favoriten: in den vergangenen Jahren gewannen sie alle internationalen Begegnungen überlegen. Deutschland musste sich im Vorrundenspiel sogar mit 8:3 geschlagen geben. Der WM-Titel ist so gut wie sicher, die Siegesfeier in der Heimat schon geplant. Der deutsche Fussball kannte noch keine Verbandsstrukturen, die Spieler waren zum Teil Kriegsteilnehmer und eben erst aus der Gefangenschaft zurückgekehrt. Das Erreichen des Endspiels gilt schon als Erfolg – an mehr will keiner denken!
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Publication year : 2004
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