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Ärztliche Behandlung am Lebensende
Notes
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- Vorwort
- Inhaltsverzeichnis
- Eva Schumann: Einführende Überlegungen zur ärztlichen Behandlung am Lebensende: Auf einem Weg zu einer Gesamtregelung?
- + Torsten Verrel: Konsequenzen aus den Ergebnissendes Deutschen Juristentages
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Ortrun Riha: Patientenverfügungen aus medizinethischer Perspektive
- I. Die Mentalität im Hintergrund
- II. Unklare politische Ziele
- III. Befürchtungen der Ärzteschaft
- IV. Grundlagen ärztlichen Handelns
- V. Futility – altes Problem mit neuem Namen
- VI. Entscheidungen in der Intensivmedizin
- VII. Der Stellenwert von Patientenverfügungen heute
- VIII. Patientenverfügungen als Orientierungshilfe
- IX. Hilfreiche Festlegungen
- X. Argumente gegen eine absolute Verbindlichkeitvon Patientenverfügungen
- XI. Worst case
- Udo Schlaudraff: Ärztliche Behandlung am Lebensende:Erfahrungen aus Theologie und Seelsorge
- + Christof Müller-Busch: Therapiebegrenzung bei Patienten mit infauster Prognose
- + Gerhard Anton Müller/Jan Knöbl/Sabine Blaschke: Therapiebegrenzung am Lebensende aus medizinischer Sicht
- + Christian Kopetzki: Planungssicherheit durch Patientenverfügungen?
- + Alfred Hartenbach: Planungssicherheit durch Patientenverfügungen?
- Autorenverzeichnis
Trotz wachsender Zweifel an der Sinnhaftigkeit eines deutschen Patientenverfügungsgesetzes rechnet die Bundesjustizministerin mit einem baldigen Fortgang und erfolgreichen Abschluss des laufenden Gesetzgebungsverfahrens. Offensichtlich bestehen vor allem aus medizinischer bzw. medizinethischer Sicht erhebliche Bedenken gegen einen Automatismus, der dem kommunikativen Element der Arzt-Patienten-Beziehung nicht (hinreichend) Rechnung trägt. Dies gilt besonders in solchen Fällen, in denen aus ärztlicher Perspektive nicht die Begrenzung der kurativen Therapie, sondern die Weiterbehandlung indiziert ist. Obgleich die Debatte der letzten Jahre bereits eine Vielzahl von Argumenten und Sichtweisen zutage gefördert hat, haben die zentralen Fragen nach wie vor keine befriedigenden Antworten gefunden. Der vorliegende Band, der die Beiträge eines am 15.12.2006 durchgeführten Workshops des Göttinger Zentrums für Medizinrecht wiedergibt, kann zwar nicht den Anspruch erheben, definitive Lösungen zu präsentieren und die Debatte auf diese Weise zum Abschluss zu bringen; er enthält jedoch wichtige Denkanstöße und führt das notwendige interdisziplinäre Gespräch fort, zur Orientierung des Gesetzgebers, der in konkreten Entscheidungssituationen Verantwortlichen sowie nicht zuletzt der von solchen Entscheidungen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern.
Book Details
Editors
Series
Göttinger Schriften zum Medizinrecht
Categories
Publishers
Publication year : 2008
Times read: 99


