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Gattungsexperiment und Ägyptenkonstruktion
Benedikte Nauberts "Alme oder Egyptische Mährchen" (1793-1797)
Notes
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- Catharina Oerke: Gattungsexperiment und Ägyptenkonstruktion
- Inhaltsverzeichnis
- + 1. Einleitung
- 2. Ägyptenrezeption in der Aufklärung
- 3. Gattungsbewusstsein im 18. Jahrhundert
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4. Alme oder Egyptische Mährchen - Gattungsexperiment und Ägyptenkonstruktion
- 4.1 „Roman auf Wahrheit begründet“ – Geschichtsdarstellungim Märchen
- 4.2 „Geschichte von der Phantasie“: Funktionen desWunderbaren in den Egyptischen Mährchen
- 4.3 „Geschichten der Könige von Aegypten“.Fürstenerziehung in den Egyptischen Mährchen
- 4.4 „Die Almé der Egyptier“ – Identitätsentwurf einer gebildetenFrau
- 5. Schlusswort und Ausblick
- 6. Literaturverzeichnis
- Danksagung
Das rund achtzig Romane, Erzählungen und Märchen umfassende und anonym veröffentlichte Werk von Benedikte Naubert (1756-1819) ist zunehmend in den Fokus literatur- und kulturwissenschaftlicher Geschlechterforschung gerückt. Exemplarisch für die problematischen Publikations- und Rezeptionsbedingungen von Autorinnen im 18. Jahrhundert steht Nauberts fünfbändiges Werk »Alme oder Egyptische Mährchen« (1793-1797). Die vorliegende philologische Spurensuche geht der Frage nach, inwieweit die randständige Position der Autorin im Literaturbetrieb eine innovative schriftstellerische Praxis beförderte. Sowohl Nauberts Umgang mit verschiedenen Gattungstypen als auch ihre ganz eigene Ägyptenkonstruktion, vor deren Kulisse Alme als selbstbewusste Frauenfigur agiert, geben eine unzweifelhafte Antwort: Naubert nutzt die von den sozialen Bedingungen oktroyierte anonyme Autorschaft, um ihr literarisches Programm umzusetzen und herkömmliche Leseerwartungen zu enttäuschen, Tugendtraditionen umzudeuten sowie männliches und weibliches Erzählen neu zu gewichten.
Book Details
Authors
Categories
Language Arts & Disciplines > General
Publishers
Publication year : 2007
Times read: 22


