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Kleinere Schriften zu Goethe und zur Geistesgeschichte
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Die für den Band ausgewählten nachgelassenen Vorträge, Notizkonvolute und Vorlagen für Vorträge geben Cassirers Auseinandersetzung mit Goethes Werk und mit daraus abgeleiteten wissenschaftstheoretischen Fragestellungen in der Zeit der Emigration wieder. Sie zeichnen zudem ein Bild des späten Cassirer und seiner Wirkung als Universitätsprofessor in Oxford, Göteborg und New Haven.
Die Materialien umfassen den Zeitraum von 1925/26 bis zu seinem Tod 1945 und bieten u.a. Einblicke in seine Auffassung und Kritik der deutschen Geistesgeschichte (1925/26), seine kulturphilosophisch ausgerichtete Diskussion des Bildungsbegriffs (1934 u. 1935), seine Bewertung Goethes als eines naturwissenschaftlich wie philosophiegeschichtlich bedeutsamen Autors (1942-45), seine Diskussion der Kulturphilosophie im Zeichen Goethescher Symboltheorie (ebenfalls 1942-45), seine Befassung mit Goethe und Platon (1942-44) und schließlich in seine immer wieder aufgegriffene Diskussion des Verhältnisses von Goethe und Kant (1944).
Ein großes Vortragsmanuskript ist ausschließlich Goethes Faustdichtung und dem Faustfragment (1942) gewidmet. Außerdem enthält die Samm-lung eine Auswahl aus Cassirers umfänglichen Stichwortsammlungen und Exzerpten zu einzelnen philosophischen Begriffen wie 'Symbol', 'Form', 'innere Form', 'Geschichte', 'Genie' etc., die er vornehmlich in der Auseinandersetzung mit Goethe, Platon und Kant über viele Jahre hinweg angelegt und ergänzt hat. Der Band bietet damit einen so bisher nicht möglichen Einblick in die philosophische Werkstatt des Kulturphilosophen Cassirer.
Book Details
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Philosophy > History & Surveys > Modern
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Publication year : 2006
License: All rights reserved ©
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