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Controlling in wissenschaftlichen Verlagen
Sozialer Aufstieg zwischen 1800 und 2000
Notes
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- Vorwort
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Einleitung
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Teil 1 Figuration des Phänomens sozialer Aufstieg um 1800
- 1. Die Stimme eines Zeitgenossen
- 2. Eine moderne figurationssoziologische Einordnung
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3. Die Themen sozialer Aufstieg und Leiblichkeit im Spiegel verschiedener Autobiografien
- Christina Gabriel
- Caroline Rudolphi
- Johann Christoph Händler
- Johann Heinrich Voß
- Christian Gottlob Heyne
- Gottlieb Hiller
- Zum Liebesleben sozial Aufsteigender
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Ulrich Bräker
- Herkunftsverhältnisse, Kindheit, Jugend, Schulbildung
- Die Natur als Bildungshorizont und Gegenwelt
- Mobilität – in die Fremde gehen, weiterkommen, zurückkehren
- Vom Bediensteten zum Soldaten
- Heirat, berufliche Neuorientierung und Familienalltag
- Das Hin und Her zwischen „Büchergesellschaft“ und „Geschäft“
- Identitätskrisen und Brüche
- Berufsleben – zwischen äußerer Abhängigkeit und Bildungshunger
- Räumliche und sozial-ständische Implikationen von Leiblichkeit und Sinnlichkeit
- Schlussbetrachtung
- 4. Erste Zwischenbilanz
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Teil 2 Figuration des Phänomens sozialer Aufstieg um 1900
- 1. Die Stimme eines Zeitgenossen
- 2. Eine moderne figurationssoziologische Einordnung
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3. Die Themen sozialer Aufstieg und Leiblichkeit im Spiegel verschiedener Autobiografien
- Hermann Sudermann
- Gustav Weise
- Dietrich Schäfer
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Christine Holstein
- In „deutscher“ Tradition und Kontinuität
- Zum sozialen Kontext
- Die „Hexerei der schwarzen Buchstaben“ und ein frühes Herrschaftsbewusstsein
- „Ein brennendes Heimweh nach der Schule“ – Schule als Gegenwelt
- Klassiker-Lektüre
- Mit Worten malen
- Das erste Heraustreten aus dem heimischen Einerlei
- Berufliche Erfahrungen als Erzieherin
- Zwischen geistigem Für-sich-Sein und körperlicher Instrumentalisierung
- Die Sehnsucht „nach etwas Unbeschreiblichem, Hohem, Hellem“
- Geschlechtsbedingte Benachteiligungen und das Dasein als Höhlenbewohnerin
- Der Alternativplan: Studien an der Universität
- Mit einem Sonderstatus an der Universität
- Vergnügen an der studentischen Lebensform
- Streifzüge in die Psychologie
- Eine „unglückliche Liebe“ und die Last der Unweiblichkeit
- Kehrtwende ins Überkommene
- Mystifikationen
- Militärischer Enthusiasmus
- Eine „Weltstadt kennenlernen“
- „Der griechische Mensch“ – eine emanzipierte Frau
- „gut wie Gold und fest wie Stahl“ – Körperbilder
- Dienste für das Vaterland
- „wie zurückversetzt in eine ferne Heldenzeit“ – ein regressives Potenzial
- Ein „unauslöschliches Sehnen nach Göttlichkeit und Ewigkeit“
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Franz Rehbein
- Das Herkunftsmilieu – dörfliches Kleinsthandwerk
- Anknüpfung an ein anderes Milieu und Aufstiegsaspirationen
- Frühe Erfahrungen der sozialen Objektivierung von Raum und Leib
- Das Dasein eines ungewöhnlichen Landarbeiters
- Ein quasi-institutionelles Ablaufmuster
- Gewachsenes Selbstbewusstsein und Strategien des Widerstandes
- Bildungsambitionen und Bildungsförderung der Bediensteten
- Der Militärdienst
- Das Dasein als Tagelöhner
- Politik: die Entwicklung zum Sozialdemokraten
- Gelegenheitsstrukturen
- Schlussbetrachtung
- 4. Zweite Zwischenbilanz
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Teil 3 Figuration des Phänomens sozialer Aufstieg um 2000
- 1. Zeitgenössisch-soziologische Diagnosen
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2. Die Themen sozialer Aufstieg und Leiblichkeit im Spiegel verschiedener Autobiografien
- Bommi Baumann
- Inge Viett
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Wolfgang Bittner
- Verdrängte Kindheit – ‚Grunderlebnisse’ eines Flüchtlingskindes
- Eingebunden in ‚Kleinwelten’ der Provinz – „Arbeitertochterfriseurlehrlingswelt“ und „Hilfsarbeiterkreisangestelltenwelt“
- Ein mühsamer Übergang – „Schwerfälligkeit im Gehirn“
- Als Fremdling an der Universität – „das gesamte abendländische Wissen auf einmal in sich hineingefressen“
- Politisch-ideologische Verhärtung, Promotion, ‚Juristerei’ und eine schwierige Beziehung/Ehe
- Rückkehr – Abgesang und Neuanfang – „Sich selber neu gebären“
- Schlussbetrachtung
- 3. Dritte Zwischenbilanz
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Schluss Entwicklungslinien über drei Epochenabschnitte hinweg
- 1. Innen – Außen
- 2. Formalität – Informalität
- 3. Chancenstrukturen
- 4. Sprechen über die Leibdimension
- 5. Leibgebundenheit – Distanzierung vom Leiblichen – Ent-Leibung
- 6. Aufstiegsmechanismen
- 7. Kreativität – Habitusmodifikationen
- 8. Berufliche und sonstige Wirkungsfelder – Seyran Ateş’ Geschichte als Gegenbild?
- 9. Ausblick
- + Literatur
Weshalb gelingt der soziale Aufstieg von »ganz unten«, obwohl zur Selbstdefinition moderner demokratisch-meritokratischer Gesellschaftssysteme gehörend, bis in die Gegenwart hinein so selten? Im Zentrum der Untersuchung stehen die Lebensgeschichten und Bildungserfahrungen von sozialen AufsteigerInnen aus bildungsfernen Herkunftsverhältnissen. Auf der Grundlage deutschsprachiger autobiografischer Quellentexte aus der Zeit vom 18. bis zum 21. Jahrhundert wird in einer vielschichtig vergleichenden Perspektive - insbesondere epochen-, sozialschicht- und geschlechterbezogen - sowohl nach den subjektiv empfundenen Entfaltungs- und Partizipationsmöglichkeiten dieser Ambitionierten als auch nach den objektiven gesellschaftlichen Chancenstrukturen gefragt. Ein zweiter Forschungsschwerpunkt liegt auf leiblich-sinnlichen Bildungskomponenten. Welche Bedeutung kommt dem Leib bzw. Körper für die Konstituierung dieser spezifischen Bildungs- und Lebensgeschichten zu? Die Analyse des autobiografischen Materials erfolgt mithilfe des Instrumentariums der sozialwissenschaftlichen Biografieforschung. Den theoretisch-konzeptionellen Ausgangspunkt bildet eine figurationssoziologische Zusammenführung der Zivilisationstheorie von Norbert Elias mit der praxeologischen Theorie von Pierre Bourdieu.
Book Details
Authors
Publishers
Publication year : 2007
Times read: 225


