Create bookmark
Frühe Strafverteidigung und Untersuchungshaft
Eine empirische Studie
Notes
Please login to add notes
- Ulrike Busse Frühe Strafverteidigung und Untersuchungshaft
- Vorwort
- Inhalt
- Einleitung
-
+
1. Kapitel: Zur Untersuchungshaft
- + A. Einführung
-
+
B. Voraussetzungen der Untersuchungshaft
-
+
C. Zur Rechtswirklichkeit der Untersuchungshaft
- + I. Belegungsentwicklung im Untersuchungshaftvollzug
- II. Häufigkeit der Anordnungen von Untersuchungshaft
- + III. Gründe für die Entwicklung bei den Haftzahlen
- + IV. Zur Entwicklung und Verhältnismäßigkeit der Dauer vonUntersuchungshaft
- V. Vergleich der Anordnung der Untersuchungshaft mit demVerfahrensergebnis
- VI. Zusammenfassung
- + D. Vorschläge zur Vermeidung und Verkürzung vonUntersuchungshaft
-
+
2. Kapitel: Zur frühen Verteidigung von Untersuchungsgefangenen
-
+
A. Die Verteidigungssituation vonUntersuchungsgefangenen im Blickpunkt der Kritik
- + I. Die Rechtslage bei notwendiger Verteidigung im Falle vonUntersuchungshaft
- + II. Die Verteidigungssituation von Untersuchungsgefangenen in derPraxis
-
+
III. Zur Diskussion um eine frühe Verteidigerbeiordnung
- 1. Die besondere Bedeutung des Ermittlungsverfahrens308
- 2. Die persönliche Situation des Untersuchungsgefangenen
- 3. Verfassungsrechtliche Erwägungen zur frühen Verteidigung
- 4. Die Situation nach Inkrafttreten des Opferschutzgesetzes
- 5. Praktische Bedenken gegen die Ausweitung der notwendigen Verteidigung
- 6. Zusammenfassung
-
+
B. Haftvermeidung durch frühe Verteidigung
- C. Resümee
-
+
A. Die Verteidigungssituation vonUntersuchungsgefangenen im Blickpunkt der Kritik
-
+
3. Kapitel: Forschungsgegenstand und methodischesVorgehen
- A. Problemstellung
- + B. Das Projekt „Vermeidung und Verkürzung vonUntersuchungshaft durch frühzeitige Strafverteidigung“
-
+
C. Die Durchführung der wissenschaftlichenBegleitforschung
- D. Zur Darstellung der Ergebnisse
- + 4. Kapitel: Zur Stichprobenziehung für die Aktenauswertung
-
+
5. Kapitel: Verteidigungssituation in den verschiedenenZugangsphasen
- + 6. Kapitel: Sozialdaten und sonstige haftrelevanteUmstände
-
+
7. Kapitel: Analyse der Haftzeitverkürzung
-
+
8. Kapitel: Der Einfluss der Projektverteidigung aufdas Strafverfahren
-
+
9. Kapitel: Die Verteidigungssituation in den Vergleichsgruppen
-
+
10. Kapitel: Zur Vermeidung von Untersuchungshaftdurch frühe Strafverteidigung
- A. Die Vermittlung der Projektmandate in Projektvariante 3aus Sicht der Projektmitarbeiterin
- B. Befragung der Projektverteidiger zum Ablauf derProjektvariante 3
- C. Ausgang der Vorführungsverhandlung gegenüberProjektteilnehmern der Projektvariante 3
- + D. Analyse der Haftvermeidung
- E. Bewertung der Ergebnisse
- + 11. Kapitel: Zur Akzeptanz und Wirtschaftlichkeit desProjekts
- 12. Kapitel: Kriminalpolitische Schlussfolgerungen
- Abbildungsverzeichnis
- Tabellenverzeichnis
- Literaturverzeichnis
- Anhang
Die Autorin beleuchtet die Praxis der Videovernehmung kindlicher Zeugen. Ausgangspunkt ihrer empirischen Untersuchung ist die Frage, ob die Gesetzesreform nicht nur gut gemeint ist, sondern auch praktisch umgesetzt werden kann. Hierbei knüpft sie an die Regelungen des 1998 geschaffenen Zeugenschutzgesetzes an, zu dessen Umsetzbarkeit im Sinne eines vom Gesetzgeber intendierten effektiven Opferschutzes, insbesondere der Vermeidung der sog. sekundären Viktimisierung (Traumatisierung), Experten aus Niedersachsen - Staatsanwaltschaft, Polizei und Gerichte - von ihren ersten Erfahrungen berichten. In fünf ausgewählten niedersächsischen Landgerichtsbezirken hat die Autorin zudem eine umfangreiche Aktenanalyse zum Einsatz von Videovernehmung durchgeführt und gelangt zu dem Ergebnis, dass die Videotechnologie im Strafverfahren so gut wie nicht eingesetzt wird. In konkreten Reformvorschlägen de lege ferenda werden auch die neueren Regelungen des Opferrechtsreformgesetzes von 2003 wertend in die Untersuchung einbezogen.
Book Details
Authors
Categories
Law > Criminal Law > General
Publishers
Publication year : 2008
Times read: 64


