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Die geschichtliche Literatur über die römische Kaiserzeit bis Theodosius I.
Band 1 und 2
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- Vorrede
- Inhaltsübersicht
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Erstes Buch. Das Publikum und die Geschichte der Vergangenheit.
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Erstes Kapitel. Die Geschichte in der Jugendbildung
- Der Unterricht des jungen Römers im allgemeinen
- + Emporkommen der Rhetorenschule
- + Die zweite Sophistik dringt in Rom ein
- + Die Geschichte bei den Römern keine selbständige Wissenschaft
- + Auflösung der Geschichte in Exempla
-
+
Richtung der Rhetorik auf Variation der üblichen Themen
- + Die Schulhistorien der Griechen u. Römer
- + Geringe Berücksichtigung der Kaisergeschichte
- Sinn für Wahrheit getrübt
- Deklamationen gegen Tyrannen
- Verstaatlichung der Rhetorenschule
- Die Sophistik am kaiserlichen Hofe
- Flavius Philostratus
- + Nachblüte der römischen Rhetorik seit Diocletian
- + Kenntnis der röm. Geschichte bei dem Griechen Themistios
-
+
Zweites Kapitel. Das geschichtliche Interesse des Publikums
- Die lebendige Traditon schwindet mit den sie tragenden adeligen Geschlechtern
- Das Zuströmen von Provinzilaen nach Rom
- + Kenntnis der röm. geschichte bei den Eingewanderten von aussen vermittelt
- + Das allgemeine Interesse besonders kriegerischen Ereignissen zugewandt
- + Geschichtliche Kenntnisse der Dichter
- + Rückschluß von dem Interesse der Kaiser auf das des Publikums
-
+
Drittes Kapitel. Die antiquarischen Studien und die Curiositas
- + Anfänge wissenschaftlichen Lebens in Rom
- Die Litteratur der gelehrten Freigelassenen
- + Teilung des Arbeitsgebiets
- + Im Publikum richtung auf Vielwisserei
- + Einfluss auf die Geschichtschreibung
- + Die Philologie der Symmachi u. Nicomachi (relegere u. emendare)
- Eindringen von Unredlichkeit
- Die griechischen Wunderbücher
- Die Antiquare u. die Biographen durch die Rhetorik zu Unredlichkeit verführt
- + Erdichtung von Citaten bei den Griechen
- + Die Schwindelbücher des Dictys
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Erstes Kapitel. Die Geschichte in der Jugendbildung
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Zweites Buch. Die zeitgenössischen Aufzeichnungen und geschichtlichen Denkmäler
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Drittes Buch. Die höfische Überlieferung
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Erstes Kapitel. Die Vorbedingungen für die Verbreitung
- + Zweites Kapitel. Die Richtungen in der höfischen Beeinflussung der Überlieferung
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Drittes Kapitel. Die kaiserlichen Kanzleien u. litterarischen Hausämter
- + Viertes Kapitel. Öffentliche Kundgebungen der Kaiser
- + Fünftes Kapitel. Geschichtliche Schriftstellerei im Dienste, unter dem Einfluß und zum Gefallen der Kaiser
-
+
Sechstes Kapitel. Der Niederschlag der höfischen Litteratur in unserer Überlieferung
- Mangel an Kontinuität in der kaiserlichen Überlieferung
- + Einfluß des Senats
- Folge des Cäsarismus
-
+
Eine Ausnahme macht Augustus
- seine Bemühungen um die Überlieferung seiner Thaten: Monumentum Ancyranum (Zweck u. charakter)
- Beurteilung durch den Senat u. das Publikum
- Selbständigkeit
- Schmeichelei
- + Augustische Überlieferung bei Livius
- Charakter derselben u. Prüfung einzelner Thatsachen
- Julianus in der Überlieferung ebenfalls nach seinem Sinne festgehalten
- Abschluß
- Inhaltsübersicht
-
+
Viertes Buch. Der Senat und die Geschichte.
-
+
Erstes Kapitel. Das Verhältnis des Senats zu den Kaisern
- Senat, Volk, Heer in der Überlieferung
- Stellung des Senats zum Kaiser
- + Der Senat im allgemeinen unterwürfig
- Von wirklichem Einfluss nur bei einem Thronwechsel
- Eine wesentliche Stütze seine Bildung
- Herrschaft der Phrase
- Verhältnis des Senats zu den einzelnen Kaisern
- + Aufschwung der geschichtlichen Litteratur seit Nerva
- Der Senat Stütze des Heidentums gegenüber der neuen Religion
- Der Kreis der Symmachi u. Nicomachi
- Ihr Verdienst um die Erhaltung nationaler Werke
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+
Zweites Kapitel. Die Gestaltung der geschichtlichen Überlieferung des ersten nachchristlichen Jahrhunderts unter Trajan
- Einleitung: Die unabhängigen Geschichtschreiber im ersten Jahrh.
-
+
Erster Abschnitt: P. Cornelius Tacitus
- Der senatorische Kreis des j. Plinius
- Leben des Tacitus
- Ziel seiner Geschichtschreibung
- Seine 'Virtus'
- Stellung zu den Stoikern
- Bevorzugung des Adels als des Trägers der Virtus
- + Verhältnis zu den übrigen Ständen u. Nationen
- Ideal der Staatsform: Übertragung der Herrschaft durch Adoption
- Pessimismus
- Einseitigkeit in der Überschätzung der politischen Macht seiner Virtus
- Befangenheit durch die Anschauungen der Umgebung
- Die Gründe der oft parteilichen Darstellung
- + Zweiter Abschnitt: C. Suetonius Tranquillus.
- + Dritter Abschnitt: Plutarchos.
- + Vierter Abschnitt: D. Junius Juvenalis
-
+
Drittes Kapitel. Die Darstellung der früheren Kaisergeschichte unter den Senatskaisern im zweiten Viertel des dritten Jahrhun
-
+
Erster Abschnitt: Cassius Dio.
- Denkt römisch
- Wahrheitsliebe bethätigt in der Überlieferung der erlebten Kaiser
- Einsicht in die Schwierigkeiten der Darstellung der Kaisergeschichte
- Sein Ideal Herrschaft eines Kaisers 'von Senats Gnaden'
- Daher wird die Gerichtsbarkeit des Senats über seinen Stand verlangt
- Sonst nicht blind gegen die Verkehrtheiten des Senats
- Verachtet die Masse
- Hasst die Soldateska
- Und die Höflingswirtschaft
- Seine Beurteilung der einzelnen Kaiser
- + Zweiter Abschnitt: Herodianos
- + Dritter Abschnitt: Marius Maximus.
-
+
Erster Abschnitt: Cassius Dio.
-
+
Erstes Kapitel. Das Verhältnis des Senats zu den Kaisern
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Fünftes Buch. Die heidnische geschichtliche Litteratur im vierten Jahrhundert.
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Sechstes Buch. Allgemeine Würdigung der Geschichtschreibung der römischen Kaiserzeit nach ihrer Aufgabe, Behandlung des Stoff
-
+
Erstes Kapitel. die Ziele der Geschichtschreibung
- Verschiedenheit der Ziele im Altertum u. in der Neuzeit
- Forderung der Wahrheit im Altertum gestellt, aber nicht beobachtet
- (Lucians De hist. conscr.)
- Unvollkommene Entwicklung des Wahrheitssinnes bei den Griechen
- schädlicher Einfluss der Rhetorik
- bei den Römern
- Zusicherung der Wahrheit zur Redensart herabgewürdigt
-
+
Ziel im Altertum: ästhetischer Genuss
- besonders durch Schönheit der Form
- daher seit Isokrates immer erneute Behandlung des nämlichen Stoffes
- nach den Gesetzen der Rhetorik (von denen die Darsteller der Zeitgeschichte entbunden sind
- sorgfältige u. langdauernde Ausarbeitung (Forderung des Ohrs)
- Die Stilgattung der Historie
- Varietas im Stil
- u. im Inhalt
- Schädigung der Geschichte durchdie Rhetorik in der Wahl des Stoffes
- u. in seiner Gestaltung
- durch die Verwischung der Grenzen zwischen Geschichte u. Poesie
- (Historia
- Die Rhetorik Lucans
- Die Dichter 'auctores'
- Verhältnis zur Geographie durch die Rhetorik bestimmt
- Geogr. Litteratur der Römer
- der praktische Nutzen gewürdigt
- geogr. Abschnitte in den Geschichtswerken
- Des Tacitus Germania
- Verhältnis zu den Naturwissenschaften
- + Zweites Ziel: Nutzen
-
+
Zweites Kapitel. Würdigung nach dem geschichtlichen Inhalt
-
+
Erster Abschnitt: Die Quellensammlung u. Quellenkritik
- Unterscheidung in der Behandlung der Geschichte der Gegenwart u. der Vergangeheit
- Nur die erstere verlangt Sammlung des Stoffes
- Empfindlichkeit der Zeitgenossen
- in der letzteren sind die Versicherungen über die Benutzung der Quellen mit Vorsicht aufzunehmen
- Kritisieren
- Schätzung der Angaben von Augenzeugen
- sonst wird kritik nur gelegentlich geübt
- vereinzelte Regungen richtiger Einsicht
-
+
Zweiter Abschnitt: Die quellenbenutzung.
- + 1. Willkür im Abschreiben u. Herausgeben
- 2. Freiheit im Übersetzen
-
+
3. In der eigenen Produktion 'Plagiat'
- Verschweigen u. Verheimlichen der unmittelbaren Vorlage
- Die Versicherung des Gehört- u. Gesehnhabens nicht immer glaubwürdig
- Citate über die nämliche Thatsache bei mehreren Schriftstellern u. Häufung von Citaten an derselben Stelle
- Fehler in den (nicht wörtlichen) Citaten
- Vergleichung des Verhältnisses erhaltener Autoren zu einander
- Anlehnung in der Form einzelner Sätze
- Abweisung des sog. Einquellenprinzips
- Cornelius Nepos u. Thukydides
- Livius u. Polybios
- Plutarch u. Dionys
- Casius Dio
- Capitolinus u. Herodian
- + Auch Auszüge sind kontaminiert: Florus
- Ähnliches sonst in der Litteratur
- Abschluss
- Tacitus, Sueton, Plutrarch, Dio
-
+
Erster Abschnitt: Die Quellensammlung u. Quellenkritik
-
+
Drittes Kapitel. Würdigung nach der Darstellung
-
+
Erster Abschnitt: Die rhetorische Geschichtschreibung
- Sie bethätigt sich namentlich in der Geschichte der Vergangenheit
- Die Rhetorik der einzelnen Historiker
-
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Arten der Schäden durch die Rhetorik:
- Willkür in der Auswahl des Stoffs
- Scheu vor genauen Zahlen
- daher Unbestimmtheit der Zeitangaben
- (Eusebios)
- u. Wirrwarr in der Chronologie
- Sparsamkeit in den Namen
- Scheu vor fremdsprachlichen u. technischen Ausdrücken
- Erweiterungen u. Zuspitzungen
- Vergleiche u. Gegensätze
- Übertreibungen
- + Ausschmückung
- Würdigung des Innalts der erdichteten bei den einzelnen Historikern
- Schlachtbeschreibungen
- mit Glanzstellen aus den Beschreibungen anderer kriegerischer Ereignisse
- u. andere
- durch Erdichtungen (Träume)
- durch Situationsmalerei
- (Tacitus)
- Verteilung des Stoffes über die Bücher
- + Zweiter Abschnitt: die Kaiserbiographie.
-
+
Erster Abschnitt: Die rhetorische Geschichtschreibung
-
+
Viertes Kapitel. Die Arbeitsweise in den Breviarien des vierten Jahrhunderts
- Anfänge der Litteratru der Kürzungen
- besonders des Livius
- Die Periochae des Livius
- u. ihr Verhältnis zum Orginal
- Julius Obsequens
- + Eutrops Verhältnis zu Livius
- Festus' Verhältnis zu Florus
- + Verhältnis des Aurelius Victor zu Sueton
- + der Epitome verh. zu Aur. Victor
- Abhängigkeit von der Vorlage
- Abhängigkeit der Epitomen überhaupt vom Original
- + Erster Anhang:
- + Zweiter Anhang:
-
+
Erstes Kapitel. die Ziele der Geschichtschreibung
- Zeittafel
- Register
-
+
Erstes Kapitel. Die Vorbedingungen für die Verbreitung
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Book Details
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Literary Criticism > Ancient & Classical
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Publication year : 2002
License: All rights reserved ©
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