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Die Wirklichkeit der gesellschaftlichen Konstruktion
Ein institutionalisierungstheoretischer Medienwirkungsansatz
Notes
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- + Inhalt
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Teil I: Einführung
- + Die Sendung Traumhochzeit als Teil eines GenresS. 22
- Fragestellung der UntersuchungS. 34
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Die individuenzentrierte Perspektive innerhalbder Medienwirkungs- und AneignungsforschungS. 37
- Psychische Organismen als Vermittlungsinstanzenzwischen Medien und AlltagS. 37
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- Soziale Akteure als Vermittlungsinstanzenzwischen Medien und AlltagS. 47
- ZusammenfassungS. 54
- Methoden der UntersuchungS. 56
- Methodologische VorentscheidungenS. 56
- Methoden der Analyse medialer InszenierungenS. 60
- Methoden der Analyse von AustauschprozessenS. 63
- Zur Darstellungslogik der UntersuchungS. 72
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Teil II: Traumanträge im Alltag
- Szenen des AlltagsS. 75
- Aufbau der UntersuchungS. 77
- + Mediale Theatralisierung des HeiratsantragesS. 80
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Alltagspraktische Bedingungender Theatralisierung von LiebeS. 103
- Exkurs: ‚Traumantrag im Kino löst Beifall aus’S.
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Rekonstruktion struktureller ParallelenS. 107
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+
- Zum ersten DiaS. 107
- Zum zweiten DiaS. 109
- Zum dritten DiaS. 112
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- Kino als KommunikationsforumS. 116
- ResümeeS. 117
- Dass geheiratet wirdS. 121
- Wann geheiratet wirdS. 123
- Dass ein Antrag kommtS. 124
- Wie der Antrag verlaufen sollS. 128
- Wie der Antrag organisiert wurdeS. 135
- Inspirationsquelle für den KinoantragS. 138
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+
- + Teil III: Entwicklung der institutionalisierungstheoretischen Perspektive
- + Teil IV: Traumhochzeiten im Alltag
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吀攀椀氀 嘀㨀 倀氀搀漀礀攀爀 昀ﰀ爀 攀椀渀攀 椀渀猀琀椀琀甀琀椀漀渀愀氀椀猀椀攀爀甀渀
- LiteraturS. 356
- RatgeberliteraturS. 375
- Anhang (1): Transkriptionsregeln(Interaktionssequenzen im Film)S. 377
- Anhang (2): Transkriptionsregeln(Interviewpassagen)S. 378
- Anhang (3): Statistische AngabenS. 379
- Vorwort
- Einleitung
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Teil I:Einführung
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Teil II:Traumanträge im Alltag
- 1.Szenen des Alltags
- 2.Aufbau der Untersuchung
- + 3.Medialen Theatralisierung des Heiratsantrages
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4.Alltagspraktische Bedingungen der Theatralisierung von Liebe
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4.1Exkurs: ‚Traumantrag im Kino löst Beifall aus
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- 4.1.2.1Zum ersten Dia
- 4.1.2.2Zum zweiten Dia
- 4.1.2.3Zum dritten Dia
- 4.1.2.4Interaktion im öffentlichen Raum des Kino
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- 4.1.2.6Kino als Kommunikationsforum
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- 4.1.3.1Dass geheiratet wird
- 4.1.3.2Wann geheiratet wird
- 4.1.3.3Dass ein Antrag kommt
- 4.1.3.4Wie der Antrag verlaufen soll
- 4.1.3.5Wie der Antrag organisiert wurde
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-
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- 4.2Objektive Bedingungen der Aneignung medialer Praktiken
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4.1Exkurs: ‚Traumantrag im Kino löst Beifall aus
- 4.3Schlussfolgerungen
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Teil III:Entwicklung der institutionalisierungstheoretischen Perspektive
- + Teil IV:Traumhochzeiten im Alltag
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+
攀吀攀椀氀 嘀㨀倀氀搀漀礀攀爀 昀ﰀ爀 攀椀渀攀 椀渀猀琀椀琀甀琀椀漀渀愀氀椀猀椀攀爀甀渀最猀
- Literatur
- Ratgeberliteratur
- Anhang \(1\):Transkriptionsregeln – bei der Wi
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- Anhang (3)Statistische Angaben
- + Quelle: Statistisches Jahrbuch 1992-2001
Am Beispiel der acht Jahre lang auf RTL ausgestrahlten Sendung "Traumhochzeit" geht die Autorin der Frage nach, wie sich Prozesse der Vermittlung von Medien- und Alltagswirklichkeit theoretisch erfassen und darstellen lassen. Nathalie Iványi fiel diese Sendung auf, weil ganz offensichtlich liebende Paare sich bei der Kommunikation ihrer Liebe an der "Traumhochzeit" orientieren und diese im Alltag reproduzieren. Sie sieht in diesen Vorgängen weiter gehende Prozesse als lediglich eine individuelle Reaktion von Liebenden oder Paaren auf bestimmte mediale Praktiken. Wenn so unterschiedliche Akteure wie Gemeinden, Standesbeamte, Ratgeberautoren stärker religiös orientierte, rituelle Ziviltrauungen á la "Traumhochzeit" anbieten und so neue Dienstleistungen und Ressourcen zur Verfügung stellen, dann bedeutet dies eine gesellschaftliche Reaktion. Um diese Reaktion als Medienaneignungsprozess theoretisch darstellen zu können, erweiterte die Autorin die Medienwirkungsforschung um eine institutionalisierungstheoretische Perspektive. Aus ihr erscheinen alltagsweltliche Praktiken wie Liebeserklärungen und Heiratsversprechen bspw. in Diskos oder Kinosälen als gesellschaftlich organisierte, kollektive Aneignung medialer Vorbilder. Erst die Tatsache, dass korporative Akteure Ressourcen, Know-How und Dienstleistungen zur Verfügung stellen, ermöglicht es den einzelnen Liebenden oder Hochzeitspaaren die medialen Handlungsmuster der "Traumhochzeit" im Alltag zu reproduzieren.
Book Details
Authors
Series
Erfahrung - Wissen - Imagination
Categories
Political Science > Political Ideologies > Communism & Socialism
Publishers
Publication year : 2003
License: All rights reserved ©
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