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Kunst und Kognition
Notes
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- Editorial
- Vorbemerkungen
- Platons Einfluss
- Zeichnen – als Erkenntnismittel in der Kunst der Renaissance
- Probleme mit der »Nachahmung der Natur« im Zeichenunterricht für Laien
- Die Hinwendung zur Pädagogik – und die Einbeziehung entwicklungspsychologischer und »erkenntnistheoretischer« Begründungen für den Unterricht im Zeichnen
- Schillers Vision einer ästhetischen Bildung
- Die Abkehr der bildenden Kunst vom Prinzip einer »Nachahmung der Natur«und die Entdeckung der »freien« Kinderzeichnung
- Zur Problematik der Stufenmodelle, zur »Erziehung des Verstandes«
- Die Kunst als Übungsfeld des Denkens
- Ein Schlusswort und eine notwendige Nachbemerkung
- Anmerkungen
- Literatur
- Bilder
- Vita Wolfgang Legler
- Bisher in dieser Reihe erschienen
- Impressum
"Wenn im folgenden von »Kunst« die Rede ist, soll damit zunächst nicht mehr gemeint sein als ein Modus neben anderen, sich mit sich und der Welt und mit sich in der Welt auseinander zu setzen, die Welt auf vielfältige Weise anzuschauen, zu beschreiben, zu deuten und sie auf diese Weise auch immer wieder neu zu erschaffen. »Kognition« meint Vorgänge im Zusammenhang mit Wahrnehmung, über die Lebewesen der Welt um sie herum gewahr werden und ein Bewusstsein davon ausbilden. »To live is to know« heißt das in der biologisch bestimmten Sichtweise Umberto Maturanas (vgl. Riegas/Vetter 1990, S. 333). Im Zusammenhang mit dem Blick auf die Kunst bzw. auf die Kunstpädagogik genügt allerdings vorläufig der Hinweis, dass Kognition ganz wesentlich mit dem Denken zu tun hat. In meinem Vortrag soll es also um die Kunst und das Denken gehen oder – etwas genauer – um die Frage, was die Kunst bzw. die Kunstpädagogik mit dem Denken zu tun hat?2
Book Details
Authors
Publishers
Publication year : 2005
License: All rights reserved ©
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