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Die Europäische Kommission 1958-1972
Geschichte und Erinnerungen einer Institution
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Die Römischen Verträge wurden am 25. März 1957 unterzeichnet. Die Kommission nahm am 1. Januar 1958 in Brüssel ihre Arbeit auf, die alle Bereiche des Wirtschaftslebens der sechs Gründerstaaten – Frankreich, Deutschland, Italien sowie die drei Benelux-Staaten Belgien, Niederlande und Luxemburg – betraf. Der Zeitraum 1958-1972, der in diesem Buch behandelt wird, ist die Gründungsphase der Europäischen Kommission. Sie sollte in erster Linie dafür sorgen, dass das Hauptziel des Vertrags, die Schaffung eines gemeinsamen Marktes, verwirklicht wird. Als Hauptkriterium wurde das allgemeine Interesse aller sechs Mitgliedstaaten zugrunde gelegt. Die Ereignisse der ersten Jahre, die durch Männer und Frauen unterschiedlicher politischer Ausrichtung gestaltet wurden, sind gekennzeichnet durch Krisen, aber auch durch Erfolge, die dazu führen, dass das europäische Einigungswerk in nahezu alle Bereichen gut vorankam. Phantasie, Zukunftsvisionen, Begeisterung und Durchhaltevermögen waren die großen Tugenden der politisch Verantwortlichen der damaligen Zeit. Seit Jahren sammelt eine Forschergruppe unter Leitung von Professor Michel Dumoulin von der Université catholique de Louvain in Louvain-la-Neuve Erinnerungen und Berichte ehemaliger Mitarbeiter der Kommission. Dieses Material bildet die Grundlage für die vorliegende Beschreibung der historischen Ereignisse während der Gründerjahre.
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Publication year : 2007
License: All rights reserved ©
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