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Der gerettete Erzähler
Decameronrahmen und städtische Sprachkultur im italienischen Trecento
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- Inhalt
- Vorbemerkung
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Loqui inter gentes Francesco da Barberino und die geselligen Redeformendes frühen Trecento
- 1. Die Frage nach der mittelalterlichen Konversationskultur
- 2. Der „modus loquendi inter gentes, sedendo vel ad recreandumseu conferendum“
- 3. Allgemeine Gesprächsregeln
- 4. Die Gespräche mit „licterati“
- 5. Das Gespräch mit Frauen und das ‚Novellen‘-Erzählen
- 6. Die Unterhaltung mit „giovani“
- 7. Die Unterhaltung mit „artigiani“ und „gente tutta maggior“
- 8. Redeformen für die städtische Geselligkeit
- 9. ‚Novelle‘ und ‚Exemplum‘
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Der gerettete Erzähler Zur Rahmenerzählung des Decameron und derVorgeschichte der Motivfolge Pest – Erzählen
- 1. „Questo orrido cominciamento“: die bedrohten Erzähler desDecameron
- 2. Die epische Motivfolge Seesturm – geselliges Erzählen im Filocolo
- 3. Die „bufera infernal“ und die liebenden Erzähler des Inferno
- 4. ‚Liebende‘ und ‚gerettete‘ Erzähler im Decameronrahmen
- 5. Der ‚gerettete Erzähler‘ des Decameron
- + Anfang im Namen des Herrn Der Fall Ciappelletto und die paradoxe religiöse Rede
- Literaturverzeichnis
Warum beginnt Boccaccios berühmtes Decameron ausgerechnet mit der Schilderung der tödlichen Pest von 1348? Diese und andere Fragen werden in der Arbeit behandelt, die das Werk neu beleuchtet. Besonders die Arbeiten Francesco da Barberinos lassen uns dabei einige Kommunikations- und Darstellungspraktiken jener Zeit besser verstehen. Die Autorin zeichnet den historischen Weg des geselligen Erzählens von seinen höfischen Ursprüngen in die gehobene Stadtgesellschaft nach und deutet die erste Novelle des Decameron neu. Mondänes Sprechen und frommer Brauch werden in ihr im Erzählen miteinander in Einklang gebracht.
Book Details
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Language Arts & Disciplines > General
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Publication year : 2012
License: All rights reserved ©
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