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Balancieren statt ausschließen
Eine Ortsbestimmung von Frauenritualen in der Religions- und Pastoralgemeinschaft der Kirche.
Notes
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- Front Cover
- Copyright
- Inhaltsverzeichnis
- Vorwort und Dank
- Einleitung
- 1. Einleitung: Von der Not der Zweiheiten, aus der ein Segen werden kann. Das pastorale Problem der Balance und die Methode der Arbeit
- 1.1 Die fehlende Balance der Geschlechter – ein bedrängendes pastorales Problem
- 1.2 Zweiheiten pastoraler Ortsbestimmung heute – zum Zusammenhang von Untersuchungsgegenstand und Untersuchungsmethodik
- 2. Unerhörte Frauenerfahrung. Eine qualitativ-empirische Untersuchung weiblicher Ritualpraktiken
- 2.1 Die angewandte Methodik
- 2.2 Grundelemente der Durchführung
- 2.3 Analytischer Schnitt durch die Interviews
- 3. Unerhörte Ritualpraxis konkret. Die Einzelanalysen
- 3.1 Dorothea Sand: „Ich kannte halt nur Frauen, die Theologie studiert hatten, die sehr blutleer wurden, und das wollte ich nicht werden.“
- 3.2 Sr. Anna: „Ich wollte mich für diese Kirche engagieren.“
- 3.3 Hedwig Schmidt: „Ich möchte gar nicht ohne Religion sein.“
- 3.4 Simone Müller: Die Gruppe – „das Geländer auf meinem Lebensweg“
- 3.5 Sr. Michaela: „[…] obwohl wir jeden Tag dasselbe sagen und trotzdem kann da immer noch was Neues kommen, ja so wirklich spannend sein.“
- 3.6 Spirituelle Frauenerfahrungen – eine Frage der Balance
- 4. Unerhörtes zwischen Frauen und Kirche balancieren. Die Interviews im Spiegel zweiheitlicher Konzepte
- 4.1 Die unerhörten Randexistenzen der Frauen – das „hearing to speech“bei Nelle Morton
- 4.2 Eine unerhörte Heterotopie – die Pastoralmacht bei Michel Foucault
- 4.3 Unerhörte Rituale – wirkmächtige Zeichen von Gemeinschaften. Die Ritualtheorie von Victor W. Turner
- 4.4 Die unerhörte Zweiheit der Kirche: Religions- und Pastoralgemeinschaft.Die Ekklesiologie von Sander
- 4.5 Der Ort der Frauen in einer balancierten Pastoral der Kirche –eine zweiheitliche Perspektive
- 5. Die Zweiheit balancierter Ekklesiologie – pastorale Heterotopien im Volk Gottes
- 5.1 Die Sehnsucht nach dem religionsgemeinschaftlichen Segen und dem pastoralgemeinschaftlichen Ritual – das Problem der nicht ausgetragenen Differenz
- 5.2 Sakramente – ausbalancierte Zeichen der Präsenz Gottes im Leben von Menschen
- 5.3 Angefragte, gescheiterte und wegweisende Orte balancierter Pastoral
- 5.4 Katholizität – eine unaufgebbare Balance
- Literaturverzeichnis
- Back Cover
Ausgangspunkt der Untersuchung sind Erfahrungen von Frauen, die an Orten in Deutschland und in Brasilien an Frauenliturgien und -ritualen teilnehmen. Sie kommen in dieser qualitativen Untersuchung zu Wort und ihre Aussagen werden auf das Verhältnis von Frauen und Kirche hin untersucht, auf ihre wechselseitigen Fremdheiten bis hin zu Ausschließungsmechanismen. Der Befund wird auf der Basis von vier Theorieangeboten (Nelle Morton, Michel Foucault, Victor W. Turner, Hans-Joachim Sander) gegengelesen und zur Basis für eine balancierte Pastoral. Das Konzept der balancierten Pastoral, das sich durch Achtsamkeit auf konkrete Orte und Beweglichkeit in Positionen auszeichnet, erweist sich auch an anderen Orten mit Pluralitäts- und Differenzproblematiken (z. B. Jugendkirchen und Basisgemeinden) als tauglicher Weg aus Ressentiment und Ausschluss.
Book Details
Editors
Konrad Baumgartner and Erich Garhammer
Series
Studien zur Theologie und Praxis der Seelsorge
Categories
Religion > Christian Theology > General
Publishers
Publication year : 2011
License: All rights reserved ©
Times read: 29

