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Zivilrechtskultur der DDR
Band 4: Vom Inkasso- zum Feierabendprozess. Der DDR-Zivilprozess.
Notes
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- Vorwort
- Inhalt
- + Kapitel 1: Einleitung: Zivilrecht hinter dem eisernen Vorhang
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Kapitel 2: Historische Einführung
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Kapitel 3: Quellen und Methode der Untersuchung
- + Kapitel 4: Vorstellung der Variablen
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Kapitel 5: Ergebnisse der Untersuchung
- A. Wenige Prozesse – wenig Streit? Die Prozessrate als Ausgangspunkt der Untersuchung
- Exkurs: Die Bedeutung der Mahnverfahren für die Entlastung der Gerichte
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B. Konfliktstrukturen im Zivilprozess der DDR
- I. Einleitung
- II. Das Verschwinden der Privatbetriebe
- III. Keine Zivilprozesse unter sozialistischen Betrieben und Institutionen
- IV. Zivilprozesse von Bürgern gegen sozialistische Betriebe und Institutionen
- V. Dominanz der Bürger unter den Verklagten
- + VI. Klagende sozialistische Betriebe und Institutionen
- VII. Die wesentlichen Beteiligtenkonstellationen
- + C. Prozesse von sozialistischen Betrieben und Institutionen gegen Bürger
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D. Prozesse unter Bürgern
- + E. Einzelne Aspekte
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F. Vom Inkasso- zum Feierabendprozess. Der „typische“ DDR-Zivilprozess
- G. Schlussbemerkung: Diktaturprozesse?
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Anhang
- Anhang 1: Zeittabelle zur deutschen und DDR-Geschichte (1945–1990)
- Anhang 2: Bilder vom Dachboden des Amtsgerichts Berlin-Mitte (zu DDR-Zeiten Stadtbezirksgericht Mitte), aufgenommen im Jahr 2000
- Anhang 3: Der Erhebungsbogen
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Anhang 4: Beispielsakte – KWV Prenzlauer Berg . / . Mieter (Aktenzeichen: 351 Z 565/76)
- 1. Aktendeckel
- 2. Kostenrechnung
- 3. Einlagebogen
- 4. Klageschrift (2 Seiten)
- 5. Richterliche Verfügung, Ladung zum Termin
- 6. Postzustellungsurkunde
- 7. Sitzungsprotokoll vom 6. 9. 1976 (2 Seiten)
- 8. Mitteilung der Klägerin über Erledigung der Rechtssache
- 9. Verfügung: Mitteilung an den Verklagten über Beendigung der Rechtssache
- 10. Rückseitiger Aktendeckel (innen)
- 11. Rückseitiger Aktendeckel (außen)
- + Anhang 5: Erläuterung der verwendeten statistischen Methoden
- Anhang 6: Clustertabelle
- Literaturverzeichnis
- Sachregister
Der vorliegende Band bildet den Abschluss eines umfangreichen Forschungsprojekts zur "Zivilrechtskultur der DDR". Drei vorbereitende Bände zeigen die Rahmenbedingungen der Justiz in der DDR auf. Zudem enthalten sie bereits erste Ergebnisse aus neuen methodischen Annäherungen an das Thema, so unter anderem einen Blick auf das Selbstverständnis der Juristen durch Auswertung von Zeitzeugeninterviews. Kern des von der DFG geförderten Projekts war eine umfangreiche empirische Untersuchung, um die aus den Vorarbeiten gewonnenen Thesen überprüfen zu können. Zuvor mussten allerdings 10.000 Akten, größtenteils in erbarmungswürdigem Zustand auf dem Dachboden des Amtsgerichts Berlin-Mitte gelagert, gesichtet und die Daten erhoben werden. Durch die Auswertung dieses Materials ist das Bild einer Zivilrechtswirklichkeit in der DDR entstanden, die man auf anderem Wege kaum hätte rekonstruieren können. Zu Schlagwörtern verdichtet, spiegelt der Titel des Buches das Ergebnis der Untersuchung wider: War der frühe Zivilprozess der DDR von Inkassoverfahren geprägt, verloren diese nach und nach an Gewicht. Im Zusammenhang mit zahlreichen Ausgliederungen, z. B. des Wirtschaftsrechts, aus dem Zivilrecht blieben letztlich für das zivilgerichtliche Verfahren vorrangig privatrechtliche Konflikte unter Bürgern - Feierabendprozesse - übrig. In diesen Grenzen funktionierte der zivilrechtliche Alltag in der DDR "normal". Aber trifft das nicht letztlich auf das Zivilrecht jeder Diktatur zu, da politisch brisante Fragen von vornherein ausgeklammert werden?
Book Details
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Series
Zeitgeschichtliche Forschungen
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Publication year : 2008
License: All rights reserved ©
Times read: 13

