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Kulturelle Identität in der Pflege
Fallverstehen und Regelwissen als Grundlage kultursensibler Kompetenz am Beispiel familiärer Strukturen von türkischen Migranten aus den ländlichen Gebieten Anatoliens (1. Generation)
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- ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS
- INHALTSVERZEICHNIS
- + 1 EINLEITUNG
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2 KULTUR UND KULTURELLE IDENTITÄT
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3 KULTURELLE KOMPETENZ IN DER PFLEGE
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4 ZUM AUFBAU FAMILIÄRER STRUKTUREN ALSBESTANDTEIL DES LAIKALEN FÜRSORGESYSTEMSVON MIGRANTEN AUS DEN LÄNDLICHEN GEBIETENANATOLIENS (1. GENERATION)
- + 4.1 Zu den Strukturen des Familiensystems
- 4.2 Zum Rollenmuster des Mannes
- 4.3 Zum Rollenmuster der Frau
- + 4.4 Zur Bedeutung der Begriffe Ehre und Scham bei traditionell orientiertentürkischen Migranten
- + 4.5 Konsequenzen für eine kulturkongruente Pflege türkischer Migrantensowie für die Ausbildung von Pflegenden
- 4.6 Zusammenfassung
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5 KONSTRUKTION VON LERNSITUATIONEN ZURKULTURKONGRUENTEN PFLEGE
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5.1 Die pflegedidaktische Heuristik nach INGRID DARMANN
- 5.1.1 ´Wissenschaftsbasierte Erklärung und instrumentelle Lösungpflegerischer und gesundheitsbezogener Problemlagen´ –technisches Erkenntnisinteresse – (1. Zieldimension)
- 5.1.2 ´Interpretation von, Verständigung über und Urteilsbildung in Situationender pflegerischen und gesundheitlichen Versorgung´ – praktisches Erkenntnisinteresse– (2. Zieldimension)
- 5.1.3 ´Kritische Reflexion der paradoxen und restriktiven gesellschaftlichenStrukturen der Pflege´ – emanzipatorisches Erkenntnisinteresse –(3.Zieldimension)
- + 5.2 Unterrichtsplanung zur kulturkongruenten Pflege
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5.3 Tabellarische Unterrichtsplanung
- 5.3.1 Einführung in die Thematik ´kulturkongruente Pflege´
- 5.3.2 Was ist Kultur?
- 5.3.3 Was ist Fremdheit? Was ist Vertrautheit?
- 5.3.4 Erarbeitung des konzeptuellen Hintergrundwissens
- 5.3.5 Exemplarische Erarbeitung von spezialisiertem Regelwissen über das laikale Fürsorgesystem türkischer Migranten
- 5.3.6 Arbeitsmaterialien für den Unterricht
- 5.3.7 Zusammenfassung
- 6 ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT
- LITERATURVERZEICHNIS
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5.1 Die pflegedidaktische Heuristik nach INGRID DARMANN
Die zunehmende Pflegebedürftigkeit älterer türkischer Migranten und Migrantinnen rückt zusehends in den Fokus professioneller Pflege. Bislang ist nur wenig Wissen über das laikale Fürsorgesystem dieser Klientel für die pflegerische Praxis aufbereitet worden. Dieses Regelwissen kann als zusätzlicher Orientierungsrahmen für die Planung professioneller kulturkongruenter Pflege dienen. Verbunden mit der Festlegung von Regelwissen über ein Kollektiv (und dessen Kultur) ist allerdings die Gefahr einer pauschalisierenden Betrachtung des Individuums. Daher favorisiert diese Arbeit eine phänomenologisch-hermeneutische Interpretation des Kulturbegriffs. Dieses Kulturverständnis geht mit der Forderung nach einer ausreichenden Entfaltung und Vertiefung sozialer Kompetenzen einher. Eine Stereotypisierung des türkischen Migranten kann somit begrenzt werden. Vor dem Hintergrund dieses theoretischen Rahmens werden die familiären Strukturen türkischer Migranten und Migrantinnen beleuchtet. Aus diesen Erkenntnissen wird für die Pflege, insbesondere durch eine historisch-hermeneutische Vorgehensweise, ´spezialisiertes Regelwissen´ abgeleitet, welches vor dem Hintergrund gut ausgebildeter kultureller Teilkompetenzen (hermeneutisches Fallverständnis) zum ´Verstehen´ der Lebenswelt des einzelnen türkischen Migranten beitragen kann. Letztendlich lassen sich aus dem gewonnenen ´spezialisierten Regelwissen´ für die professionelle Pflege Verhaltensweisen ableiten, die einer kulturkongruenten Pflege förderlich sind. Speziell wird in der Arbeit die pflegedidaktische Relevanz einer Auseinandersetzung mit dem Kulturbegriff, einer Vertiefung sozialer Kompetenzen hin zu kulturellen Teilkompetenzen sowie die Beschäftigung mit den familiären Strukturen türkischer Migranten aus den ländlichen Gebieten Anatoliens (1. Generation) thematisiert. Abschließend werden die behandelten Inhalte in einer fiktiven Unterrichtseinheit für die pflegerische Ausbildung praktisch umgesetzt.
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Publication year : 2008
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