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Liberty - Shtunk! Die Freiheit wird abgeschafft
Charlie Chaplin und die Nationalsozialisten
Notes
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- Inhalt
- Vorwort von Kevin Brownlow
- Danksagung
- Einleitung
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1 THE GREAT DICTATOR ist da!
- Premiere in New York
- THE GREAT DICTATOR hat nicht nur Freunde
- «Nur ein anständiger Mensch»
- Vom Start an volle Kassen
- Deutsche Presselenker auf dem Kriegspfad
- Behauptete Pleite kontra Kassenerfolge
- 180-Grad-Drehung der Presselenker
- Torpedos und Bomben auf THE GREAT DICTATOR?
- Diplomaten greifen in Übersee ein
- Verbot in Argentinien
- «Heil»-Rufe und Tränengas in Uruguay
- Tumulte in Chile
- Mexiko sorgt für Ruhe und für Rekordkassen
- Stop für THE GREAT DICTATOR in Paragua yund ein Film-Diebstahl
- Anderswo in Lateinamerika
- Andere Probleme für THE GREAT DICTATOR und wieder angebliche Pleiten
- Der Film DER EWIGE JUDE
- Wer ist der «Gestalter» von DER EWIGE JUDE?
- THE GREAT DICTATOR und Präsident Roosevelt
- THE GREAT DICTATOR – ein Plagiat?
- Feindbild-Pflege
- Ein Untersuchungsausschuss
- «Selbstüberschätzter Lügenlord», «jüdische Kunstmache» und «Propagandist des Hebräertums»
- Hat Hitler THE GREAT DICTATOR gesehen?
- Schätzte Hitler Chaplin-Filme?
- THE GREAT DICTATOR aus Europa?
- Schiene Griechenland-Serbien-Berlin?
- Im gepanzerten Zug nach Deutschland?
- Ein deutscher Strafprozess um THE GREAT DICTATOR?
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2 Chaplin gerät ins Visier der Nationalsozialisten: Chaplin ein Jude?
- Chaplins «jüdische» Abstammung
- «Thonstein»
- Jüdische Figuren in Chaplin-Filmen
- Nationalsozialistisch-völkische Haltung gegenüber Juden
- Chaplin-Filme in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg
- Beginnendes nationalsozialistisches Engagement in der Filmpresse
- Der Fall SHOULDER ARMS
- Chaplin-Filme in Süddeutschland
- GOLDRAUSCH macht sich auf den Weg nach Deutschland
- GOLDRAUSCH vor der deutschen Zensur
- GOLDRAUSCH – Ankunft in Deutschland und beim Völkischen Beobachter
- Sozialdemokratische Argumentationshilfe?
- Der Weltkampf schaltet sich ein
- Streichers Stürmer
- Chaplin – ein Steuerhinterzieher?
- GOLDRAUSCH – auch in Deutschland ein Erfolgsfilm
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3 Wozu Fakten, wenn sie nicht ins Weltbild passen
- Eine schmutzige Scheidung und ein neuer erfolgreicher Film
- Nationalsozialisten spießen Chaplins Scheidungsprozess auf
- SHOULDER ARMS, der wieder ausgegrabene «Hetzfilm»
- Bundesgenossen gegen SHOULDER ARMS und seine Verteidiger
- Ein Plagiatsprozess um SHOULDER ARMS
- Rosenberg und Streicher über Chaplins Eheskandal
- Buchner und eine neue Dimension der Chaplin-Diffamierung
- Begegnung mit der Wirklichkeit
- Curt Belling, der Chaplin-Verehrer
- Hans-Walther Betz als Chaplin-Bewunderer
- Nationalsozialisten reagieren nicht auf sämtliche Chaplin-Filme
- THE PILGRIM erregt den nationalsozialistischen Unmut
- Kauft Chaplin Gags von einem alten Clown?
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4 Goebbels und Chaplin in Berlin
- Chaplin wird in Berlin erwartet
- Goebbels wird zum Antisemiten
- Meldungen über CITY LIGHTS
- Ein Verleih muss aussteigen
- Ankauf der deutschen Verleih-Rechte
- Der Angriff greift den «jüdischen Filmaugust» an
- Und wieder SHOULDER ARMS
- Rumpelstilzchen und Peter Silie mischen mit
- «Byzantinismus» und ein unerwünschter «Heiliger»
- Ein Chaplin-Programm sorgt für nationalsozialistische Aufregung
- «Chaplinkult statt Proletkult»
- Streichers Chaplin-Rummel
- Der Angriff kontra Chaplin und Die Rote Fahne
- Chaplin, der prassende Tramp
- Drohungen gegen Chaplin wegen des«Sudelfilms» SHOULDER ARMS
- «Theo begrüßt Chaplin»
- Der Westdeutsche Beobachter macht mit
- LICHTER DER GROSSSTADT läuft an
- «Filmfratz» Chaplin
- Der Film des «Bajazzos eines minderwertigen Volkes»
- Das «Filmjüdlein» und sein Bruder
- Nachgeholte Reaktion auf ZIRKUS
- Nationalsozialisten hetzen auch «maßvoller»
- 5 Störaktionen der Nationalsozialisten gegen LICHTER DER GROSSSTADT?
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6 Störungen von Filmvorführungen und andere Eingriffe in den Kino-Alltag
- Eine Abgrenzung
- Erste Störungen mit politischem Hintergrund
- Nationalsozialisten werden aktiv: NATHAN DER WEISE
- Der Nachfolger: PANZERKREUZER POTEMKIN
- Nicht alle unliebsamen Filme werden gestört
- UNSERE EMDEN
- Nationalsozialisten und «deutschfeindliche Hetzfilme»
- Unentdeckt gebliebene «Hetzfilme»
- Auseinandersetzung im Kino über den Young-Plan
- Goebbels droht der Ufa
- Ein Grenzfall: Radau um EINE KLEINE KONDITOREI
- King Vidors HALLELUJA
- Der außergewöhnliche Fall IM WESTEN NICHTS NEUES
- DER BLAUE ENGEL und O ALTE BURSCHENHERRLICHKEIT
- Eklat nach nationalsozialistischem Vorbild
- EIN BURSCHENLIED AUS HEIDELBERG
- Pabsts DREIGROSCHENOPER
- Tintners CYANKALI
- Nicht nur Nationalsozialisten stören
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7 Die Insolvenz der Südfilm AG
- Ein Verleih mit großem Programm
- Goldschmid wird Südfilm-Direktor
- Südfilm expandiert
- Ein erster Griff nach LICHTER DER GROSSSTADT
- Endlich wieder Dividende
- Südfilm kauft LICHTER DER GROSSSTADT
- Der Finanzhimmel bezieht sich
- Goldschmid, der «große Seiltänzer»
- Südfilm taumelt
- Südfilm am Ende
- LICHTER DER GROSSSTADT als Anfang vom Ende
- Löcher mit Löchern gestopft
- Südfilm wird abgewickelt
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8 1933: Die nationalsozialistische Umwälzungin der Kultur
- Umgehende Filmverbote
- Adolf Engl kommt an die Macht
- «Es wird aufgeräumt!»
- Film-Branchenblätter auf der neuen Linie
- Film-Kurier
- Lichtbildbühne
- Kinematograph
- Der Film und die KundenzeitschriftDer neue Film
- Film-Journal
- Reichsfilmblatt
- Deutsche Filmzeitung
- Rheinisch-Westfälische Filmzeitung
- Mitteldeutscher Lichtspieltheaterbesitzer
- Film-Atelier
- Filmtechnik
- Auch in Publikumszeitschriften tut sich etwas
- Film-Blätter als nationalsozialistisches Kulturforum
- Die geplante «Entjudung» wird verhehlt
- Die Maske sitzt nicht richtig
- Ausgrenzung von Juden im deutschen Filmwesen
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9 Chaplin und das Jahr 1933
- Chaplins Präsenz
- Ein neues Klima der deutschen Chaplin-Berichterstattung
- Chaplin und Hitler werden miteinander verglichen
- Der Film-Kurier empört sich
- Fortsetzung des Bart-Disputs
- Der Ursprung des angeblichen Anti-Hitler-Films
- Nachwirkungen
- Auch andere vergleichen Chaplins und Hitlers Bärte
- MODERN TIMES und Vermischtes
- Chaplin in Juden sehen Dich an
- Ulrich und Timmling, die Wertkonservativen
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10 Nationalsozialistische moderne Zeiten
- Wird Chaplin in seinem nächsten Film sprechen?
- Filmdiktator mit «traurigen großen Füßen»
- Ausbau der nationalsozialistischen Macht im Filmwesen
- Widerruf der GOLDRAUSCH-Zulassung
- Kein Chaplin-Film darf mehr gespielt werden
- Fortsetzung der Meldungen über MODERN TIMES
- Ein Nachrichten-Intermezzo
- Deutsche Berichte über die britische Premiere von MODERN TIMES
- Nationalsozialistische Presselenkung gegen MODERN TIMES
- Ein letzter positiver deutscher Bericht über MODERN TIMES
- Offizielles nationalsozialistisches Verbot von MODERN TIMES
- MODERN TIMES doch in Deutschland?
- Europäischer Einsatz von MODERN TIMES
- MODERN TIMES ein Fehlschlag in Paris?
- In Frankreich: «Der bedeutendste Film dieser Spielzeit»
- DIE NEUE ZEIT in Österreich und im Reichsfilmarchiv
- Chaplin – als Künstler offiziell totgeschwiegen
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11 Chaplin als «Ideendieb» und das Jahr 1937
- Ein Prozess bahnt sich an
- «Ein schnoddriger Clown des international verwaschenen Films stiehlt geistiges Eigentum»
- Der Fall GOLDRAUSCH
- Jean Sarment und CITY LIGHTS
- René Clair zum Tobis-Prozess
- Nicht wiederbelebte Attacken und noch ein Plagiats-Vorwurf
- In Frankreich kein Stimmungswandel
- Chaplin und der spanische Bürgerkrieg
- Die Ausstellung «Der ewige Jude»
- Die Broschüre Der ewige Jude
- Film-«Kunst». Film-Kohn. Film-Korruption
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12 Im Vorfeld von THE GREAT DICTATOR
- Ein «letztes» Mal GOLDRAUSCH
- Forcierte Bekämpfung der Juden in Deutschland
- Immer wieder Hetzfilme
- «Karl Tonstein»
- «Israel Thonstein», die Patriotic Tract Society und das F.B.I.
- Ursprünge des GREAT DICTATOR
- Abermals: Chaplins und Hitlers Bärte
- «Charlie Chaplin wird unverschämt»
- Gibt Chaplin seine Pläne auf?
- Noch ein deutscher Einspruch
- Bedenkenträger
- Hitler droht
- Eingeschränkte Absatzmöglichkeiten?
- Rentabilität antideutscher Filme in den USA?
- Chaplin muss einen neuen Filmtitel suchen
- «Das gefährlichste Stück Zelluloid»
- Nationalsozialisten und Humor
- Diebow zum Zweiten: Die Juden in USA
- Keine «filmische Karikatur des Oberhaupte seines befreundeten Staates»!
- Chaplin bleibt standfest
- Großbritannien kartet nach
- Zwei 50. Geburtstage
- «Skandalöser» jüdischer Einfluss in den USA
- Chaplin als «neuer Moses»
- Chaplin studiert Hitler
- Mussolini in deutschen Wochenschauen
- Leni Riefenstahls TRIUMPH DES WILLENS
- Hynkels Deutsch
- Andere Einflüsse
- Spott zum Zweiten Weltkrieg
- Film-Premiere in Berlin?
- Chaplin widersteht Drohungen
- Vorausgesagte Pleite und ein Prozess
- Bilder und ein gescheitertes Hitler-Interview
- Deutschland schließt US-Filmverleih-Filialen
- Premieren-Vorbereitungen
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13 Hetze und GOLDRAUSCH (fast) bis zum Schluss
- Die zweite Front
- Presselenkung – hin und her
- AKROBAT SCHÖ-Ö-Ö-N!
- Erwünschte und unerwünschte Geburtstagsgrüße
- Der «abgetakelte Filmjude»
- «Sittlichkeitsverbrecher», «jüdischer Wüstling» und «jüdischer Filmstrolch»
- GOLDRAUSCH und DIE FRAU MEINER TRÄUME
- Letzte Zeitungsausschnitte in der Chaplin-Akte
- THE GREAT DICTATOR auf deutschen Generalstabskarten
- Chaplin und THE GREAT DICTATOR triumphieren
- Anhang 1: Zeittafel
- Anhang 2: 25-Punkte-Programm der Deutschen Arbeiterpartei/ NSDAP vom 24. Februar 1920
- + Anhang 3: Drei Zeitungsartikel
- Anhang 4: Akte Chaplin des Hauptarchivs der NDSAP
- Anhang 5: Nationalsozialistische Autoren gegen Chaplin
- Anhang 6: Nationalsozialistische Chaplin-Verunglimpfungen
- Anhang 7: Die Katalogkarte Nr. 15.242 des Reichsfilmarchivs zu THE GREAT DICTATOR
- Quellenverzeichnis
- Bildnachweis
- Personen- und Sachregister
- Filmregister
Chaplin und die Nationalsozialisten – jeder denkt dabei sofort an den Film der große Diktator von 1940, die wohl gelungenste Karikatur Hitlers und Mussolinis. Kaum ein Film hat lange vor der Uraufführung, ja sogar lange vor Drehbeginn für derart weltweites Aufsehen und für diplomatische Interventionen gesorgt wie The Great Dictator. Chaplin war einer der meistgehassten Künstler im Dritten Reich. Deutsche Diplomaten waren auf vielen Kanälen und nicht nur in den USA aktiv, um Stimmung gegen den Film zu machen.
Als der Film am 15. 10. 1940 seine Premiere erlebte, hatte Chaplin zwei Jahre Arbeit und zwei Millionen Dollar in den Film gesteckt. Es sollte sein erfolgreichster Film werden.
Dieser Film hat eine lange Vorgeschichte, die bisher kaum aufgearbeitet ist. Der Autor verfolgt nicht nur die langjährige Entstehungsgeschichte des Films, sondern zeigt auch akribisch die nationalsozialistischen Methoden von Hetze, Verleumdung und Propaganda gegen einen missliebigen Künstler.
Aus dem Inhalt: Chaplin gerät ins Visier der Nationalsozialisten – Chaplin ein Jude? * Wozu Fakten, wenn sie nicht ins Weltbild passen? * Störaktionen der Nazionalsozialisten gegen Lichter der Großstadt * Chaplin und das Jahr 1933 * Die nationalsozialistische Umwälzung der Kultur *Goldrausch „Ein schnodderiger Clown des international verwaschenenen Films stiehlt geisteiges Eigentum“! * Im Vorfeld von The great Diktator
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Social Science > Media Studies
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Publication year : 2011
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