Deutschland und Polen

Filmische Grenzen und Nachbarschaften

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Die deutsch-polnischen Filmbeziehungen stellen eine komplizierte Nachbarschaft dar. Gerade der Film bildet die wechselhaften politischen Beziehungen beider Länder ab und nicht selten wurde er auch selbst zu einem politischen Werkzeug. So gab es bereits in den 1920er Jahren zahlreiche deutsche Filme, die antipolnische Propaganda machten. Nach 1945 finden sich in polnischen Filmen häufig anti-deutsche Motive und Stereotypisierungen, die den Richtlinien der Kommunistischen Partei entsprachen. Trotz der angespannten politischen Ausgangslage entstanden in dieser Zeit bereits erste Koproduktionen zwischen Polen und den beiden deutschen Staaten. Einige polnische Filmschaffende wie Andrzej Wajda oder Krzysztof Zanussi bekamen so die Möglichkeit, im Westen zu arbeiten. Mit dem Zusammenbruch Ostblocks und später mit dem Beitritt Polens zur EU wurde die filmische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen weiter intensiviert. Trotz der geografischen Nähe beider Staaten und ihrer gemeinsamen historischen und kulturspezifischen Erfahrungen (mit oft tragischem Charakter) wurden diese vielschichtigen Filmbeziehungen noch nicht eingehend untersucht. Dieser Band möchte hierzu einen ersten Überblick bieten. Beiträge von: Urszula Biel, Andrzej Gwóźdź, Lars Jockheck, Konrad Klejsa, Eugeniusz Cezary Król, Beata Dorota Lakeberg, Ingo Loose, Bernadetta Matuszak-Loose, Nina Müller, Joachim Paech, Marina Pryt, Maren Röger, Magdalena Saryusz-Wolska, Schamma Schahadat, Wolfgang Schlott und Margarete Wach

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Packtpublishing

Book Details

Editors

Konrad Klejsa and Schamma Schahadat

Categories

Social Science > Media Studies

Publishers

Schüren Verlag

Publication year : 2011

License: All rights reserved ©

Times read: 50

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