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Deutschland und Polen
Filmische Grenzen und Nachbarschaften
Notes
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- Vorwort
- Deutsch-Polnischer Filmtausch von 1933 bis 1939
- Gesellschaftliche und politische Grundlagen des Bildes der Deutschen im polnischen Spielfilm nach dem Zweiten Weltkrieg
- Hans Kloss – ein «roter James Bond»?
- Asymmetrien des kulturellen Gedächtnisses
- Flucht, Vertreibung und Heimatverlust der Deutschen in Film und Fernsehen Polens und Deutschlands 1945–2010
- Janusz Korczak – Ein schwieriger Filmheld
- Die Darstellung der polnischen Kinematographie in der DDR-Filmzeitschrift Filmspiegel
- Die deutsch-polnischen Gemeinschafts- produktionen auguSt der Starke und abenteuer in WarSchau im Dienste der nationalsozialistischen Ostpolitik 1934–1939
- Deutsch-polnische Koproduktionen seit 1957 vor dem Hintergrund des Vertriebs und der Rezeption polnischer Filme in Deutschland
- «Wir sind nicht nur in der Politik Internationalisten»
- Einige Bemerkungen zu Andrzej Wajdas PilatuS und andere – ein film für karfreitag (1971)
- Der Sozrealismus mit anderen Mitteln oder: Der Kaprealismus des Heimatfilms
- Die «Neue Welle» in Westeuropa und in Polen
- Gemeinsame ethische und metaphysische Aspekte in den Filmpoetiken von Krzysztof Kieślowski und Tom Tykwer?
- Bilder deutscher Frauen im polnischen und polnischer Frauen im deutschen Nachkriegsfilm
- Anna/Agnieszka: Eine (polnische) Heldin
Die deutsch-polnischen Filmbeziehungen stellen eine komplizierte Nachbarschaft dar. Gerade der Film bildet die wechselhaften politischen Beziehungen beider Länder ab und nicht selten wurde er auch selbst zu einem politischen Werkzeug. So gab es bereits in den 1920er Jahren zahlreiche deutsche Filme, die antipolnische Propaganda machten. Nach 1945 finden sich in polnischen Filmen häufig anti-deutsche Motive und Stereotypisierungen, die den Richtlinien der Kommunistischen Partei entsprachen. Trotz der angespannten politischen Ausgangslage entstanden in dieser Zeit bereits erste Koproduktionen zwischen Polen und den beiden deutschen Staaten. Einige polnische Filmschaffende wie Andrzej Wajda oder Krzysztof Zanussi bekamen so die Möglichkeit, im Westen zu arbeiten. Mit dem Zusammenbruch Ostblocks und später mit dem Beitritt Polens zur EU wurde die filmische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen weiter intensiviert. Trotz der geografischen Nähe beider Staaten und ihrer gemeinsamen historischen und kulturspezifischen Erfahrungen (mit oft tragischem Charakter) wurden diese vielschichtigen Filmbeziehungen noch nicht eingehend untersucht. Dieser Band möchte hierzu einen ersten Überblick bieten. Beiträge von: Urszula Biel, Andrzej Gwóźdź, Lars Jockheck, Konrad Klejsa, Eugeniusz Cezary Król, Beata Dorota Lakeberg, Ingo Loose, Bernadetta Matuszak-Loose, Nina Müller, Joachim Paech, Marina Pryt, Maren Röger, Magdalena Saryusz-Wolska, Schamma Schahadat, Wolfgang Schlott und Margarete Wach
Book Details
Editors
Konrad Klejsa and Schamma Schahadat
Categories
Social Science > Media Studies
Publishers
Publication year : 2011
License: All rights reserved ©
Times read: 50

