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Subversive Realitäten: Tsai Ming-Liang und seine Filme
Notes
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- 1. Subversive Realitäten
- 2. Parallelwelt von Leben und Film
- 3. «Der Film ist so wie ich» – Interview mit Tsai Ming-Liang
- 4. Tsai Ming-Liangs Realkino
- 5. Echo der Vergangenheit: Das Kino der Selbstreferenzen
- 6. Marginale Identitäten: Gefangen im Körper
- 7. Porno/Filmmusicals: Eine Theatralisierung der Körper
- 8. Filminstallationen
- 9. Das Neue Taiwanesische Kino
Tsai Ming-Liang (geb.1957) stammt aus Malaysia und lebt in Taiwan als Filmproduzent, Drehbuchautor, Theater- und Filmregisseur. Er gewann 1994 den Goldenen Löwen in Venedig und 1997 den Silbernen Bären in Berlin. Die Arbeit untersucht Tsai Ming-Liangs Werk unter seinen sozialen und politischen Bedingungen und bezieht sich dabei stets auf seine persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen der sozialen Realität Taiwans. Tsai Ming-Liang stilisiert die Realität zu einer filmischen Wirklichkeit. Sprachlosigkeit und Entfremdung gelten in Tsais Filmen als Symptom eines Verlusts von kultureller Identität und sozialer Integrität und können vor dem Hintergrund Taiwans politischer Situation betrachtet werden: Ein demokratischer Staat ohne nationale Identität, der durch die territorialen Ansprüche der Volkrepublik China international isoliert ist. Seine Protagonisten stammen aus den Randzonen der Gesellschaft, sie sind mit ihren Körpern in Räumen gefangen, wie das Land im globalen Kontext. Die Arbeit ist die erste umfassende, deutschsprachige Werkanalyse des malaysischen Filmregisseurs.
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Social Science > Media Studies
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Publication year : 2011
License: All rights reserved ©
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