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Das Ich des Autors. Autobiografisches in Filmen der Nouvelle Vague
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„Ich stelle mir den Film von morgen noch persönlicher vor als einen Roman, individuell und autobiografisch wie ein Bekenntnis oder wie ein Tagebuch“, schreibt der Kritiker François Truffaut 1957. Zwei Jahre später erhält er in Cannes den Regiepreis für Les 400 coups, in dem Jean-Pierre Léaud den jugendlichen Truffaut verkörpert. Das ist der Beginn der Moderne im Kino, der Nouvelle Vague. Trotz Schlüsselbegriffen wie cinéma d’auteurs, écriture, caméra stylo konstatierten Wissenschaft wie Publizistik bloß einen „autobiografischen Moment“ (Frieda Grafe). Systematisch wurde autobiografisches Erzählen im Film ebenfalls noch nicht untersucht. Der vorliegende Band spannt nun einen Bogen von Goethe, Rousseau bis zu den nouveaux romanciers über Theorien aus Psychologie und Film, um diese Theoreme auf die Nouvelle Vague anzuwenden. Die Fallstudien untersuchen die ersten auto(r-)biografischen Arbeiten von Truffaut, Godard und Rohmer. Dabei zeigt sich, dass der Film der Fiktion und nicht der Dokumentarfilm geradezu prädestiniert ist, autobiografisch zu erzählen. „Ich stelle mir den Film von morgen noch persönlicher vor als einen Roman, individuell und autobiografisch wie ein Bekenntnis oder wie ein Tagebuch“, schreibt der Kritiker François Truffaut 1957. Zwei Jahre später erhält er in Cannes den Regiepreis für Les 400 coups, in dem Jean-Pierre Léaud den jugendlichen Truffaut verkörpert. Das ist der Beginn der Moderne im Kino, der Nouvelle Vague. Trotz Schlüsselbegriffen wie cinéma d’auteurs, écriture, caméra stylo konstatierten Wissenschaft wie Publizistik bloß einen „autobiografischen Moment“ (Frieda Grafe). Systematisch wurde autobiografisches Erzählen im Film ebenfalls noch nicht untersucht. Der vorliegende Band spannt nun einen Bogen von Goethe, Rousseau bis zu den nouveaux romanciers über Theorien aus Psychologie und Film, um diese Theoreme auf die Nouvelle Vague anzuwenden. Die Fallstudien untersuchen die ersten auto(r-)biografischen Arbeiten von Truffaut, Godard und Rohmer. Dabei zeigt sich, dass der Film der Fiktion und nicht der Dokumentarfilm geradezu prädestiniert ist, autobiografisch zu erzählen.
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Social Science > Media Studies
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Publication year : 2011
License: All rights reserved ©
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