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Zur Vorgeschichte der klassischen deutschen Philosophie Von der mittelalterlichen Mystik bis zum logischen Rationalismus
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Das europäische philosophische Denken ab dem 13./14. bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts wird in seinem inneren Zusammenhang vorgestellt. Dessen wohl wichtigste Vertreter kommen selbst mit ihren bereichernden Auslegungen über die Mensch-Gott- oder Gott-Natur-Beziehung zu Wort, so dass in der Konsequenz nur noch die Begriffe Mensch und Natur in der philosophischen Reflexion existieren werden. Unter diesem Blickwinkel erfährt der Leser, dass der den klassischen Atheismus vollendende Satz Ludwig Feuerbachs „Homo homini deus est“ seinen Anfang bereits bei Meister Eckehart nahm. Die Vorstellung von Gott und allen Dingen war bei ihm schon das Produkt des erwachenden Bewusstseins: „Wäre ich nicht, so wäre Gott auch nicht.“ Daneben gebrauchte er in seinen Predigten solche Begriffe wie Vernunft, Verstand, Gemüt und Grund, die sukzessive zu Grundbegriffen der modernen Philosophie und Wissenschaftssprache wurden. In summa ein komprimiertes Kompendium zur Vorgeschichte der klassischen deutschen Philosophie.
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Publication year : 2012
License: All rights reserved ©
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