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Der Goldene Nachttopf
Beobachtungen zu einem Motiv von Herodot bis García Márquez
Notes
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- Einführung
- Gold und Defäkation in der Antike
- Herodot: Ein goldenes Urinal wird Statue
- Chrysipp und Plutarch: Machen goldenen Nachttöpfe glücklich?
- Messalla und Plinius der Ältere: Goldene Nachttöpfe als Gegenstand der Invektive
- Martial: Teurer Defäkieren als Trinken
- Flavius Clemens: Goldene Nachttöpfe – typisch pagane Frau!
- Thomas Morus: Privates und öffentliches Toilettengold
- E.T.A. Hoffmann: Vom Piß- zum Blumentopf
- Lenin: Kriegsgold zu Toilettengold
- Gabriel García Márquez: Gold als Illusion
- Zusammenfassung
- Literaturverzeichnis
Es gibt Bilder von besonderer Drastik und Anschaulichkeit, die ihrer Verwendung Grenzen setzen. Zu ihnen gehört das Motiv des »Goldenen Nachttopfes«, dessen beide Bedeutungsträger in einer kaum zu überbietenden Spannung stehen. Das Motiv wird in seiner literarischen Gestaltung anhand der dem Autor bekannten Verwendungen verfolgt werden. Dabei werden seine kontextbezogene Funktionalisierung und seine Rezeption bei Herodot, Chrysipp und Plutarch, Martial, Clemens von Alexandria, Thomas Morus, E.T.A. Hoffmann, Lenin und Gabriel García Márquez untersucht. Von besonderem Interesse ist hierbei die Bewertung des Goldes und der schwierige Umgang mit dem Defäkieren. Es zeigt sich, dass das Motiv je erzähltechnischen, philosophischen, ethischen, sozialen, poetologischen und propagandistischen Mitteln dienen und Argument sein kann.
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Vertumnus. Berliner Beiträge zur Klassischen Philologie und zu ihren Nachbargebieten
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Publication year : 2005
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