Der Goldene Nachttopf

Beobachtungen zu einem Motiv von Herodot bis García Márquez

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Es gibt Bilder von besonderer Drastik und Anschaulichkeit, die ihrer Verwendung Grenzen setzen. Zu ihnen gehört das Motiv des »Goldenen Nachttopfes«, dessen beide Bedeutungsträger in einer kaum zu überbietenden Spannung stehen. Das Motiv wird in seiner literarischen Gestaltung anhand der dem Autor bekannten Verwendungen verfolgt werden. Dabei werden seine kontextbezogene Funktionalisierung und seine Rezeption bei Herodot, Chrysipp und Plutarch, Martial, Clemens von Alexandria, Thomas Morus, E.T.A. Hoffmann, Lenin und Gabriel García Márquez untersucht. Von besonderem Interesse ist hierbei die Bewertung des Goldes und der schwierige Umgang mit dem Defäkieren. Es zeigt sich, dass das Motiv je erzähltechnischen, philosophischen, ethischen, sozialen, poetologischen und propagandistischen Mitteln dienen und Argument sein kann.

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Packtpublishing

Book Details

Editors

Ulrich Schmitzer

Series

Vertumnus. Berliner Beiträge zur Klassischen Philologie und zu ihren Nachbargebieten

Categories

Literary Criticism > General

Publishers

Duehrkohp & Radicke

Publication year : 2005

License: All rights reserved ©

Times read: 13

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Suus cuique mos

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