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Jedes Wort wandelt die Welt
Dolf Sternbergers politische Sprachkritik
Notes
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- Geleitwort von Peter von Polenz
- Vorwort
- + 1 Gegenstand und Grundsätze
- + 2 Das Wörterbuch des Unmenschen im Spiegel der Kritik
- + 3 Zum intellektuellen Werdegang des Sprachkritikers Sternberger
- + 4 Exkurs über Jaspers’ Sprachauffassung
- + 5 »Das ist die Sprache des Faschismus!«: Sternbergers Wörterbuch der Regierung von Papen (1932) und seine Beiträge für die Deutsche Republik
- + 6 »Hart an der Grenze der Stummheit«: Sternbergers Sprachkritik in der »publizierenden inneren Emigration«
- + 7 Sternbergers »verdeckter« Diskurs über die Sprache 1936–1942, »zwischen den Zeilen« gelesen
- Zusammenfassung
- + 8 »Eine eigne Sprache reden«: Sprachkritik und Re-education in Die Wandlung
- + 9 »Das Wörterbuch der geltenden deutschen Sprache geblieben«: Zu den Buchausgaben des Wörterbuchs des Unmenschen
- + 10 Bilanz
- 1 Curriculum Vitae von Dr. Dolf Sternberger (1948)
- 2 »Aengstliche Gemüter« bis »Stählung«. Neuer Auszug aus dem Wörterbuch [von Papen-]Schleicher-Papen .
- 3 Nötige Bemerkung zum Vademecum für den Gebrauch von Sprichwörtern
- 4 Frucht und Wespe (Vademecum für den Gebrauch von Sprichwörtern: IX)
- 5 Gerhard Storz, »Der ›Angeber‹« (Frankfurter Zeitung, 23.3.1941)
- 6 Tempel der Kunst Adolf Hitler eröffnete das ›Haus der Deutschen Kunst‹ (Drahtmeldung unseres Sonderberichterstatters) (Frankfurter Zeitung, 19.7.1937)
- 7 Ein guter Ausdruck (Frankfurter Zeitung, 22.8.1937)
- 8 Weiter nichts? Über die Verständigung in der Sprache (Frankfurter Zeitung, 26.11.1939)
- 9 Wer spricht? (Frankfurter Zeitung, 5.1.1940)
- 10 Betreuung (Exzerpt. Die Wandlung, Jg 1, Heft 2, S. 67f.)
- Abkürzungen
- Literaturverzeichnis
- Nachbemerkung von Uwe Pörksen
- Personenregister
- Sachregister
- Wortregister
Eine Würdigung des Sprachkritikers Dolf Sternberger, die zeigt, dass die Diskussionen über sein Werk auch der gegenwärtigen Sprachkritik neue Impulse geben können. William Dodd legt mit diesem Band die intellektuelle Biographie Dolf Sternbergers (1907-1989) als Sprachkritiker vor. Im Mittelpunkt stehen dabei zunächst Sternbergers kultur- und sprachkritische Veröffentlichungen als Redakteur der Frankfurter Zeitung in den Jahren 1934-1943. Erstmals werden hier seine wichtigsten Veröffentlichungen im »Dritten Reich« zum Thema Sprache eingehend erörtert und der Wandel seiner sprachkritischen Praxis im Nationalsozialismus dargestellt. Dodd zieht dazu unveröffentlichte Texte aus dem Nachlass und in Vergessenheit geratene Beiträge aus der Frankfurter Zeitung heran, die zum Teil im Textanhang abgedruckt sind. Der von Sternberger in der »inneren Emigration« entwickelte sprachkritische Habitus sollte für die in der Wandlung veröffentlichten Glossen, das »Wörterbuch des Unmenschen«, bestimmend werden. Mit den späteren Buchausgaben dieses Wörterbuches setzte eine öffentliche Rezeption ein, die einen Höhepunkt im »Sprachstreit« der 1960er Jahre fand. Dodd legt mit der Rekonstruktion dieser Kontroverse eine Neubewertung der damaligen Positionen nahe, die für die heutigen Debatten über eine sprachwissenschaftlich fundierte Sprachkritik von nicht nur historischem Interesse ist. Eine Veröffentlichung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt Link: www.dolf-sternberger.de
Book Details
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Political Science > History & Theory
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Publication year : 2010
License: All rights reserved ©
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