Create bookmark
Sinn, Bedeutung, Verstehen
Untersuchungen zu Sprachphilosophie und Hermeneutik
Notes
Please login to add notes
- VORWORT
- EINLEITUNG: SPRACHPRAGMATIK UND HERMENEUTIK
- + I. ZU DEN GRENZEN EINER THEORIE DER BEDEUTUNG.
- + II.ZWISCHEN FREGE UND WITTGENSTEIN. ZUR REKONSTRUKTION UND KRITIK DER SPRACHPHILOSOPHIE MICHAEL DUMMETTS
- + III. SPRACHE UND NATUR. ANMERKUNGEN ZUR RENAISSANCE DES NATURALISMUS
- + IV. SPRACHE UND SOZIALE PRAXIS. BEMERKUNGEN ZUR INFERENTIELLEN SEMANTIK ROBERT BRANDOMS
- + V.DER RAUM DES VERSTEHENS. VORVERSTEHEN UND HINTERGRUND
- + VI.VOM SEIN DES SINNS. BEMERKUNGEN ZUR OFFENHEIT, GESCHICHTLICHKEIT UND ZEITLICHKEIT SPRACHLICHEN SINNS
- + VII.AUSSAGE UND DIALOG. ELEMENTE ZU EINER KRITIK APOPHANTISCHER SPRACH-AUFFASSUNGEN
- LITERATUR*
Dieses Buch ist auf dem Hintergrund einer langen Beschäftigung mit Problemen der modernen Sprachphilosophie entstanden. Ich frage nach der Reichweite und den Grenzen der in der neueren sprachphilosophischen Diskussion, insbesondere auch in den Bemühungen um eine systematische Theorie der Bedeutung, verbreiteten Bilder von der Sprache. Das Ziel dieser Untersuchungen besteht darin, vornehmlich im Anschluß an Denkfiguren, die der philosophischen Hermeneutik, der hermeneutischen Phänomenologie und philosophischen Anthropologie entstammen, zu einem dem menschlichen Leben, der Praxis des Gebrauchs und Verstehens von Spra- che angemessenen Prisma von der Sprache zu gelangen, in dem sich alles dasjenige, was Sprache, Sprechen und Verstehen ausmacht, bündelt und in verschiedene Richtungen zurückgeworfen wird, ohne einem Systematisierungszwang zu verfallen, der die Phänomene verfehlt, aber auch, ohne es einfach bei einer bloß deskriptiven Aufzählung der verschiedenen Möglich- keiten, die Sprache zu gebrauchen, zu belassen. Der Beginn meiner Beschäf- tigung mit der neueren sprachphilosophischen Diskussion ergab sich aus der Absicht, moralphilosophische Implikationen meines Buches Sprache und Verdinglichung genauer auszuarbeiten. Ursprünglich hatte ich gehofft, dies auf direktem Wege leisten zu können und die in dem früheren Buch in Aussicht gestellte Verbindung von Sprachkritik, Moralphilosophie und Gesellschaftstheorie weiter entwickeln zu können. Mehr und mehr drängte sich allerdings die Notwendigkeit in den Vordergrund, erst einmal bedenken zu müssen, ob und wie sich das Funktionieren unserer Sprache und die Voraussetzungen ihres Verstehens angemessen zur Darstellung bringen lassen würden. Das ursprüngliche Projekt erschien mir im übrigen dann auch zu großflächig angelegt und zu allgemein
Book Details
Authors
Categories
Publishers
Publication year : 2002
License: All rights reserved ©
Times read: 177

