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Natur als Grenzerfahrung Europäische Perspektiven der Mensch-Natur-Beziehung in Mittelalter und Neuzeit: Ressourcennutzung, Entdeckungen, Naturkatastrophen
Ressourcennutzung, Entdeckungen, Naturkatastrophen
Notes
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- Inhaltsverzeichnis
- Vorwort: Manfred Jakubowski-Tiessen
- Einleitung: Lars Kreye, Carsten Stühring, Tanja Zwingelberg
- „Tiere sind keine Sachen“ – Zur Personifizierung von Tieren im mittelalterlichen Recht: Eva Schumann
- Von der (Über)Nutzung eines ökologischen und sozialen Raumes am Beispiel des Montanreviers Schwaz im 17. Jahrhundert – eine interdisziplinäre Annäherung: Elisabeth Breitenlechner, Marina Hilber, Alois Unterkircher
- Konflikte um Wald und Holz in Nordwesteuropa während des 19. Jahrhunderts. Vorüberlegungen zu einem Forschungsprojekt: Christian Lotz
- Zur Wahrnehmung und Bewältigung städtischer Wasserkrisen im späten 19. Jahrhundert: Marcus Stippak
- „O biegu rzek“: Zwischen Oder und Weichsel. Flüsse und ihre Bedeutung für die nationalstaatliche Entwicklung Ostmitteleuropas. Ein Werkstattbericht.: Eva-Maria Stolberg
- Sammelnde Wissenschaft: Justin Stagl
- „Sauber, lustig, wohlerbaut“ in einer „angenehmen Ebene“. Abgrenzung und Integration zwischen Siedlung und naturaler Umwelt in der topografischen Literatur der Frühen Neuzeit: Martin Knoll
- Natürliche Erfahrungsgrenzen: Die Konfrontation mit der Natur in Reiseberichten aus dem westafrikanischen Binnenland, 1760-1860: Anke Fischer-Kattner
- Wale, Eis und ‚Boreas Gewalt‘: Maike Schmidt
- Seuchentheorie und Umwelt in der Frühen Neuzeit: Klaus Bergdolt
- Die Financial Revolution, die Feuerversicherung des 18. Jahrhunderts und die Umweltgeschichte: Cornel Zwierlein
- Bergstürze kulturhistorisch betrachtet: Salzburg und Plurs im Vergleich: Katrin Hauer
- Die Katastrophe als darstellerisch-ästhetisches Ereignis: Der Bergsturz von Goldau 1806: Monika Gisler
- Autoren/innen und Herausgeber/in
- Anhang: Tagungsprogramm
- Buchrücken
Die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien in Deutschland hat sowohl eine Jahrzehnte lange Geschichte als auch hohe Aktualität. Die vorliegende Untersuchung greift beide Aspekte auf. Zum einen wird im Rahmen einer soziologischen Technikanalyse herausgearbeitet, wie aus der utopischen Vision „sanfter“ Energien allmählich sich verfestigende und politisch geförderte Innovations- und Technikpfade hervorgingen und zur Grundlage des gegenwärtig rapide wachsenden regenerativen Stromsektors wurden. Zum anderen liegt der Schwerpunkt der Studie auf der Analyse aktueller Entwicklungspotenziale der erneuerbaren Energien sowie möglicher Hemmnisse und ambivalenter Folgen ihrer Expansion. So führen die zunehmende Verbreitung regenerativer Stromproduktion sowie die Tendenz zur Zentralisierung bestimmter Erzeugungstechniken (zum Beispiel große Wind- oder Solarparks) nicht selten zu Widerständen in der Bevölkerung sowie zu Kontroversen innerhalb des ökologischen Lagers. Darüber hinaus zeichnet sich ab, dass der durch die Expansion der erneuerbaren Energien eingeleitete Transformationsprozess des deutschen Stromsektors nur dann erfolgreich weitergeführt werden kann, wenn die Akteure der Regenerativbranche mehr als bisher aktiv zur Netz- und Systemeinbindung erneuerbarer Stromquellen beitragen.
Book Details
Editors
Carsten Stühring, Tanja Zwingelberg, and Antje Kreye
Categories
Science > Life Sciences > General
Publishers
Publication year : 2010
Times read: 122


