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Motive moralischen Handelns in Lessings "Nathan der Weise"
Notes
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- Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- + 1. Kommunikation als Austausch rationaler Argumente
- + 2. Religionskritik: Religion ohne Dogma
- + 3. Ethik als Voraussetzung von Vaterschaft
- + 4. Freundschaft als sinnstiftende Kategorie von Menschlichkeit
- + 5. Die handelnden Frauen
- Verzeichnis der Abbildungen
- Literaturverzeichnis
Von welchen Motiven lassen sich die Personen in Lessings dramatischem Gedicht „Nathan der Weise“ leiten, ist die Frage, die das Buch zu klären versucht. Im ersten Kapitel wird die Kommunikation als Austausch von rationalen Argumenten dargestellt. Dialoge gleichen der Strategie von Schachspielen. Eine an Vernunft orientierte Argumentation strebt eine Religion ohne Dogma an. (Kapitel zwei). Als das größte Hindernis für ein gleichberechtigtes Miteinander unterschiedlicher Religionsauffassungen wird die Intoleranz entlarvt. Nathans Forderung nach Toleranz gegenüber anderem Denken und Handeln bleibt nicht leerer Appell, sie wird von ihm gelebt. Toleranz, als Element von Humanität, kennzeichnet seine Rolle als Vater (Kapitel drei) und als Menschen mit hohen Anforderungen an die Freundschaft (Kapitel vier). Die vermeintlich agierenden Männer erweisen sich als die auf das Handeln von Frauen reagierenden. Damit schafft Lessing das Fundament für eine Ebenbürtigkeit von Mann und Frau (Kapitel fünf).
Book Details
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Language Arts & Disciplines > General
Publishers
Publication year : 2008
Times read: 520


