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Professionalisierung Sozialer Arbeit durch Qualitätsmanagement?
Eine Studie zur Effektivität und Effizienz von QM-Systemen für den Sozialen Bereich
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Professionalisierung Sozialer Arbeit durch Qualitätsmanagement?
- Inhaltsverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- I Einleitung
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2 Professionalisierung der Sozialen Arbeit
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3 Entwicklung von Effektivitätskriterien für Soziale Arbeit und Qualitätsmanagement
- + 3.1 Begriffsklärung Effektivität
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3.2 Ableitung von Effektivitätskriterien für ein QM
- 3.2.1 Autonomie Sozialer Arbeit
- 3.2.2 Politische und Gesellschaftstheoretische Lokalisierung von Sozialer Arbeit und Lizenz zur Einmischung
- 3.2.3 Wissenschaftliche Theorie Sozialer Arbeit
- 3.2.4 Lebensweltorientierung und Nutzerbezug
- 3.2.5 Flexibilität, Selbst-Reflexivität, Lernen
- 3.2.6 Verhandeln als Kommunikationsstrategie
- 3.2.7 Fachlichkeit , Methodenvielfalt und Lizenz zur fachlichen Leitung von Problemlösungsprozessen
- 3.2.8 Klarheit der Zielvorgaben
- 3.3 Effektivitätskriterien von QM
- 3.4 Rahmenbedingungen von Effektivität
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4 Entwicklung von Effizienzkriterien für Soziale Arbeit und Qualitätsmanagement
- + 5 Das Leistungsangebot „Flexible Ambulante Erzieherische Hilfe“ der AWO Solingen
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6 Beitrag der DIN EN ISO 9001:2000 zur Erfüllung der Effektivitätskriterien und Effizienzkriterien im Bereich der FLEX
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6.1 Überprüfung der Erfüllung der entwickelten ´Effektivitätskriterien
- 6.1.1 Integrationsmöglichkeit fachlicher und trägerspezifischer Qualitätsstandards sowie ethischer Codes
- 6.1.2 Partizipation von MitarbeiterInnen, NutzerInnen und Kostenträgern
- 6.1.3 Prägung der Partizipation durch Motivation, Transparenz und Kommunikation
- 6.1.4 Geringer Formalisierungsgrad des Dienstleistungsprozesses-Gewährleistung von Handlungsautonomie
- 6.1.5 Gesellschaftstheoretische und politische Lokalisierung ist im QM-System vorgesehen
- 6.1.6 Ethik von Wertschätzung, Respekt und Ressourcenorientierung ist z.B. in den Grundsätzen zum QM-Systemeinbringbar oder vorgesehen
- 6.1.7 KlientInnen-Partizipation am QM-Prozess
- 6.1.8 Verfahren zur Selbstbeobachtung, –reflexion und Rückkopplung der Ergebnisse mit der Praxis sind vorgesehen
- 6.1.9 Klarheit der Zielvorgaben
- 6.2 Beitrag bezüglich der Erfüllung der Outcome-Vorgaben
- + 6.3 Beitrag der DIN EN ISO 9001: 2000 zur Erfüllung der Effizienzkriterien
- 6.4 Schlussbeurteilung der DIN-ISO-Norm bezüglich Effektivität und Effizienz im Bereich der FLEX
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6.1 Überprüfung der Erfüllung der entwickelten ´Effektivitätskriterien
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7 Beitrag des AWO-Tandem-Modells zur Erfüllung der Effektivitäts- und Effizienzkriterien im Bereich der FLEX im Vergleich zur DIN-ISO-Norm
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7.1 Überprüfung der Erfüllung der entwickelten Effektivitätskriterien im Vergleich zur DIN-ISO-Norm
- 7.1.1 Integrationsmöglichkeit fachlicher und trägerspezifischerQualitätsstandards sowie ethischer Codes
- 7.1.2 Partizipation von MitarbeiterInnen, NutzerInnen und Kostenträgern
- 7.1.3 Prägung der Partizipation durch Motivation, Transparenz und Kommunikation
- 7.1.4 Geringer Formalisierungsgrad des Dienstleistungsprozesses –Gewährleistung von Handlungsautonomie
- 7.1.5 Gesellschaftstheoretische und politische Lokalisierung ist im QM-System vorgesehen
- 7.1.6 Ethik der Wertschätzung, des Respekts und Ressourcenorientierung ist einbringbar
- 7.1.7 KlientInnen-Partizipation
- 7.1.8 Verfahren zur Selbstbeobachtung, -reflexion und Rückkopplung mit der Praxis sind vorgesehen
- 7.1.9 Klarheit der Zielvorgaben
- 7.2 Beitrag zur Erfüllung der Outcome-Vorgaben
- + 7.3 Beitrag des AWO-Tandem-Modells zur Erfüllung der Effizienzkriterien im Bereich der FLEX
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7.1 Überprüfung der Erfüllung der entwickelten Effektivitätskriterien im Vergleich zur DIN-ISO-Norm
- 8 Tandem - Der professionellere Ansatz bezüglich Effektivitäts und Effizienzförderung im Bereich der FLEX ?
- 9 Fazit und Ausblick
- Literaturverzeichnis
In Zeiten erhöhten Kostendrucks muß sich die Soziale Arbeit mehr denn je die Frage nach ihrer Wirtschaftlichkeit stellen. Die aktuelle Methode der Wahl, dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit genüge zu tun, scheint das Qualitätsmanagement zu sein. Dieses Mittel der Neuen Steuerung war und ist der Versuch, auf die desolate Lage öffentlicher Kassen zu reagieren. Für den Bereich der Jugendhilfe bedeutet dies, dass sie "ihre Handlungsweise stärker als bisher auf den >Output< beziehen" soll (Merchel 1999). Wie jedoch z.B. >Output< konkret im Sozialen Bereich zu definieren ist und wie die aus der Betriebswirtschaftslehre stammenden Begriffe wie Effizienz und Effektivität auf den Sozialen Bereich übersetzt werden können (und wo dies Sinn macht) soll in der vorliegenden vergleichenden Studie anhand zweier gängiger Systeme des Qualitätsmanagements erarbeitet werden. Nicht zuletzt gilt es die spannende Frage zu beantworten, welches der beiden Systeme geeigneter ist, die Professionalität Sozialer Arbeit zu fördern. Hierzu wird zunächst der aktuelle Stand der Professionalisierung Sozialer Arbeit kritisch aufgerollt, um dann zu diskutieren, wodurch die Entwicklung von Sozialer Arbeit einen Schub erhalten könnte und wodurch QM hierzu einen Beitrag leisten könnte. Erstmalig werden an dieser Stelle aus den Zielen Sozialer Arbeit abgeleitete Effektivitäts- und Effizienzkriterien Sozialer Arbeit entwickelt und deren Erfüllungsgrad durch die DIN EN ISO - Norm mit dem Erfüllungsgrad durch den AWO - Tandem Ansatz verglichen. Das Ergebnis zeigt, wie es möglich ist, mit einem werte- integrierten Managementsystem auf den erhöhten Kostendruck zu reagieren, gleichzeitig wirtschaftlich und ethisch zu sein und zur Professionalisierung Sozialer Arbeit beizutragen.
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Publication year : 2009
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